Herzlichen Glückwunsch Facebook – nachträglich

Liebe Leser,

die meisten von Euch haben es sicherlich mitbekommen: Facebook ist 10 Jahre alt geworden. Das ist kaum zu glauben oder? Es sind gerade mal 10 Jahre und in dieser kurzen Zeitspanne hat Facebook bzw. das Social Web unser Leben nachhaltig verändert. Ich gebe zu, dass ich am Anfang gar kein Facebook-Nutzer war. Ich bewegte mich auf Myspace. Dort konnte ich mich mit anderen Menschen aus aller Welt vernetzen und zudem ein paar meiner Musik-Tracks veröffentlichen. Zur damaligen Zeit hatten sehr viele Bands ein Profil auf Myspace und es gab viele tolle Community-Angebote. So gab es kleine internationale Gruppen, die die Tracks von Menschen wie mir rezensierten und einmal habe ich es sogar in deren TOP 5 der Woche geschafft.

Nun gut, es war auch die Zeit, in der sich mein Leben veränderte. Vom Nutzer dieser Tools wurde ich in sehr kleinen Schritten zum Berater in diesem Bereich. Es war ein spannender Weg und es ist immer wieder beeindruckend für mich, dass ich einen Beruf habe, der erst durch Facebook und Co. entstanden ist. Facebook ist immerhin so berühmt geworden, dass nahezu alle Medien über den Geburtstag berichten. Leider ist diese Berichterstattung in vielen Teilen oberflächlich. Da heißt es die Jugendlichen und jungen Erwachsenen würden dort Essensbilder teilen und massenhaft „Gefällt mir“ drücken. Man redet von Zeitverschwendung, von Aktienkursen und Werbung und Datenschutz. Und natürlich darf die alte Diskussion über das Thema „Freunde“ nicht fehlen. Es ist ärgerlich, aber man kann es verstehen. Die klassischen Medien haben sich in der Breite bis heute nicht mit der digitalen Welt anfreunden können. Ihnen fehlt jedes Verständnis für die Plattformen und – und das ist noch enttäuschender – für das was die Menschen dort tun. Und das Wort „Zeitverschwendung“ ist gerade aus dem Mund der klassischen Medien absurd…

Aber genau das ist es, was wirklich interessant an diesem Geburtstag ist: Nicht Facebook hat Geburtstag, sondern wir – die Menschen, die seit 10 Jahren Inhalte auf Facebook teilen, kommentieren und liken. Facebook ist nicht mehr und nicht weniger als eine geniale Plattform, die es den Menschen ermöglicht und sie animiert, miteinander zu kommunizieren. Und das ist etwas, von dem die meisten herkömmlichen Medien wenig bis gar keine Ahnung haben. Wir sollten nicht Facebook feiern sondern uns…

Aber Facebook steht auch für die Frage, inwieweit Unternehmen und Institutionen mit der Lebensrealität eines großen Teils unserer Bevölkerung überhaupt noch kompatibel sind? Wir dürfen nicht vergessen, dass der freie Zugang zum Internet weder in Unternehmen noch in öffentlichen Institutionen selbstverständlich ist. Und selbst wenn man dann auf Facebook oder vergleichbaren Plattformen aktiv ist, heißt das noch lange nicht, dass man die Kultur des Social Web, die neuen Denk- und Arbeitsweisen verstanden und verinnerlicht hat. Viele Unternehmen und Institutionen müssen feststellen, dass sie nicht kompatibel zu den Menschen und Ihrer Kommunikationskultur sind.

Leider wird Facebook viel zu oft als PR-Tool missverstanden. Man möchte doch so gern die Menschen dort erreichen wo sie angeblich sind. Daraus resultiert, dass man PR-Agenturen mit Facebook-Kampagnen beauftragt, bei denen es dann sehr oft weniger um nachhaltiges und umfassendes Community-Building als vielmehr um mehr Fans, mehr Kommentare und mehr Geld für den Chef der PR-Agentur geht. Das alles ist verständlich aber es hilft nicht weiter. Es geht nicht darum, einen Kontakt herzustellen, sondern darum eine Beziehung zu Menschen aufzubauen. Es geht nicht um Fans, Likes und Kommentare sondern um Interaktion, Offenheit, Teilen, Kooperation, Kreativität und um Spass. Niemand möchte mit einer Institution reden – wir wollen mit Menschen reden.

Ich finde Facebook nachwievor großartig. Und der so oft angestimmte Abgesang auf Facebook, weil doch „die jungen Menschen“ nun vermehrt Messenger wie WhatsApp nutzen ist ein bisschen putzig. Was wäre eigentlich so schlimm daran, wenn Facebook eine Plattform von Erwachsenen wird? Wie gesagt, Facebook wird von den Menschen gestaltet. Und das bedeutet, dass sich die Plattform ändern kann. Vielleicht werden aber auch nur einige Unternehmen und Institutionen inkl. ihrer PR-Berater nervös, weil sie nicht wissen, wie man auf den stetigen Wandel in der digitalen Welt reagieren soll. Wenn sich Dinge ändern und man flexibel auf die Menschen reagieren muss.

In diesem Sinne: Auf die nächsten 10 Jahre Facebook. Mögen die Unternehmen und Institutionen irgendwann die Menschen und ihre Lebensrealität verstehen und damit umgehen können…

Beste Grüße

Christoph Deeg

Willkommen bei der Social-Media-Academy-Berlin…

Liebe Leser,

ich hoffe Ihr seid alle gut ins Jahr 2014 gekommen? Seit meinem letzten Blogbeitrag ist mal wieder etwas Zeit vergangen. Ich war im Herbst/Winter 2013 18 Wochen am Stück unterwegs und habe Institutionen und Unternehmen auf ihrem Weg in die digitale Welt beraten und begleitet. Nun steht ein neues Jahr an und es sieht so aus, als würde dieses Jahr das Jahr der großen Veränderungen für mich werden. Es stehen unglaublich spannende Projekte an und wenn alles gut läuft, werde ich am Ende des Jahres auf ein paar ziemlich große Dinge zurückblicken können.

Das vielleicht größte Projekt ist die Social-Media-Academy-Berlin. Mit diesem Projekt verwirkliche ich einen meiner Träume. Seitdem ich im Bereich „Digitale Welten“ unterwegs ´bin, habe ich mit dem Gedanken gespielt, eine eigene Academy aufzubauen. Dabei ging es mir weniger darum, einfach eine weitere Ausbildungseinrichtung im Bereich Social-Media zu starten. Es gibt schon heute viele Möglichkeiten, sich in diesem Bereich weiter zu bilden. Aber es gab und gibt ein paar Punkte bzw. Inhalte, die mir bei den meisten dieser Einrichtungen fehlen. In vielen Fällen geht es beim Thema Social-Media um eine Aufgabe der PR-Abteilung oder des Marketing. Ich glaube aber, dass dieser Ansatz nicht ausreicht. Social-Media ist mehr als nur ein weiteres Kommunikationstool. Social-Media steht weniger für Plattformen und Technologien als vielmehr für eine neue Kultur bzw. neue Formen zu Arbeiten und zu Denken. Diese neuen Denk- und Arbeitsweisen haben einen tiefgreifenden Einfluss auch auf die analoge Welt. Möchte ein Unternehmen oder eine  Institution in diesem Bereich erfolgreich sein, geht es letztlich um die Frage, ob man mit dieser „Social-Media-Kultur“ als Ganzes kompatibel ist oder nicht.

Wenn man diese Zusammenhänge akzeptiert dann ist Social-Media keine Aufgabe einer oder mehrerer Abteilungen sondern eine Querschnittsfunktion des Unternehmens bzw. des Managements. Darüber hinaus ist Social-Media letztlich für jede Abteilung eines Unternehmens potentiell relevant. Dies betrifft also nicht nur Marketing und PR sondern ebenso Sales, HR, Entwicklung, Interne Revision etc. Zudem geht es um die interne und die externe Nutzung von Social-Media.

Wenn Social-Media eine Querschnittsfunktion eines Unternehmens ist, dann wird dieses Thema das Unternehmen verändern. Dieser Veränderungsprozess mag sehr unterschiedlich verlaufen aber stattfinden wird er auf jeden Fall. Wenn ein Unternehmen oder eine Institution Social-Media erfolgreich nutzen möchte, dann müssen diejenigen Mitarbeiter, die mit dieser Aufgabe primär vertraut werden, nicht nur auf die externe Nutzung als Kommunikationswerkzeug sondern ebenso auf den damit verbundenen Veränderungsprozess vorbereitet werden. Und genau dies möchten wir mit der Social-Media-Academy-Berlin erreichen.

Das Angebot der Academy umfasst in einem ersten Schritt vier Bereiche:

–          Die Ausbildung zum Social-Media-Koordinator

–          Die Ausbildung zum Social-Media-Manager

–          Workshops für Führungskräfte

–          Social-Media-Consulting

Alle Veranstaltungen sind Präsenzveranstaltungen, welche in Berlin durchgeführt werden. Wir starten am 01. April mit den ersten Kursen. Man kann die Academy auch auf Facebook, Twitter und Youtube finden.

Ich bin sehr gespannt wie sich die Academy entwickeln wird. Es liegt auf jeden Fall ein spannender Weg vor mir und ich werde im Laufe dieses Jahres immer wieder über den aktuellen Stand berichten…

 

Beste Grüße

 

 

Christoph Deeg

Kulturinstitutionen: Social-Media zur Kultur oder Kultur zu Social-Media?

Liebe Leser,

warum sollen wir eigentlich im Bereich Social-Media aktiv sein? Diese Frage stellen sich viele Unternehmen und Institutionen. Eine der Antworten auf diese Frage ist, dass man durch die Arbeit im Social-Web neue Zielgruppen erreichen kann. Und natürlich ist diese Antwort nicht total falsch. Social-Media steht für neue Kommunikationsformen und damit verbunden für neue Möglichkeiten der Vernetzung von Personen und/oder Inhalten. Wir können auf den verschiedenen Plattformen Menschen erreichen, die wir sonst über die klassischen Medienkanäle nicht erreichen würden. Wir können neue Services entwickeln und einen Dialog auf Augenhöhe über Produkte, kulturelle und gesellschaftliche Inhalte und Services beginnen.

Im Kultur- und Bildungssektor sowie in der freien Wirtschaft beginnt so langsam die Social-Media-Revolution. Waren es vor ein paar Jahren noch vereinzelte Institutionen und Unternehmen, die die digitale Welt gestalten wollten, ist die Bedeutung von Social-Media in der Breite zumindest verstanden worden. Es liegt noch immer ein sehr weiter Weg vor uns und natürlich bedeutet der Start eines Blogs, einer Facebook-Seite oder eines Twitter-Accounts noch nicht, dass man im Social-Web angekommen ist – die Reise beginnt jetzt erst. Aber es scheint, als würde das Thema (endlich) Fahrt aufnehmen.

Bleibt die Frage nach dem warum? In vielen Fällen geht man davon aus, Social-Media machen zu müssen. Schließlich seien dort die vermeindlich neuen Kundengruppen, schließlich müsse man mit der Zeit gehen, schließlich gibt es ja jetzt auch Geld dafür, schließlich will man ja vor allem die junge Zielgruppe erreichen. Schließlich, schließlich, schließlich.

Alle diese Argumente sind nachvollziehbar, sie greifen aber zu kurz. Es geht nicht darum, Social-Media zu nutzen weil man es muss, sondern weil man es will. Es geht darum, im Social-Web aktiv zu sein, weil man die damit verbundenen Möglichkeiten der Interaktion, der Offenheit, der Innovation, des Ausprobierens, des Dialogs auf Augenhöhe etc. für wichtig erachtet. Der Grund dafür ist einfach: Im Social-Web wird man selber aktiv sein. Man kann diese Aufgabe nicht einer externen Firma übertragen. Es geht nicht um Werbung und klassische Sender-Empfänger-Modelle. Es geht nicht um Werbeanzeigen die letztlich nichts anderes als faule Fire-and-Forgett-Systeme sind. Sicher, man kann eine Agentur beauftragen eine Social-Media-Kampagne zu beauftragen. Man kann sogar das Social-Media-Monitoring outsourcen. Aber am Schluss wird man es selbst machen müssen. Dies ist der Grund, warum ich für meine Kunden keine Accounts betreibe. Ich kann nicht im Namen eines Anderen im Social-Web nachhaltig aktiv sein. Einen Dialog auf Augenhöhe kann ich nicht mit einer dritten Person führen. Und die Community merkt früher oder später wer da spricht.

Social-Media bedeutet auch, ich brauche dafür Ressourcen. Ich brauche Personalressourcen um die Social-Media-Aktivitäten umzusetzen. Ich brauche finanzielle Ressourcen, um z.B. externe Berater und Trainer einzukaufen und kostenpflichtige Tools z.B. für das Social-Media-Monitoring zu bezahlen. Ich benötige die technischen Ressourcen wie z.B. Computer mit freiem Internetzugang, evtl. ein Samrtphone um mobil kommunizieren zu können etc. Social-Media kostet Ressourcen und es ist und war nie kostenlos zu bekommen. Zudem ist ein halbherziger Social-Media-Auftritt u.U. eher schädigend. Damit man mich nicht falsch versteht, man muss kein riesiges Feuerwerk abfeuern. Es geht vielmehr darum, mit dem vorhandenen Ressourcen das Maximum aus den Social-Media-Aktivitäten rauszuholen.

Wenn man also im Bereich Social-Media aktiv und erfolgreich sein möchte, muss man Social-Media wirklich wollen. Meine Kunden frage ich deshalb immer am Anfang eines Projektes:“Müssen Sie Social-Media oder wollen Sie es?“

Bleibt die Frage für wen mache ich Social-Media? Zumeist wird Social-Media für die Menschen gemacht, die in der digitalen Welt „leben“. Es geht um die sog. Digital Natives, eine Definition die putzig klingt aber letztlich nicht viel bringt. Natürlich klingt der Gedanke verlockend, einige hundertausend Menschen auf einer Plattform wie Facebook erreichen zu können. Also versucht man Social-Media zu nutzen um mit den Menschen, die in der digitalen Welt aktiv sind, und die in der Regel für jung und medienkompetent gehalten werden, zu kommunizieren. Aber ist das die digitale Realität? Wie reagieren wir auf die Tatsache, dass in Deutschland gerade mal 15% der Schüler täglich im Unterricht einen Computer nutzen dürfen? Was machen wir mit den Menschen, die noch nicht in der digitalen Welt angekommen sind? Wird man also Kunde 2.0 erst dann, wenn man einen Facebook-Account hat? Ist man erst dann interessant und muss man ansonsten mit den klassischen Holzmedien vorlieb nehmen?

Kommen wir zurück zu der Frage ob man Social-Media muss oder will. Wenn ich Social-Media will, dann möchte ich, dass soviele Menschen wie möglich in den Genuss der Möglichkeiten kommen, die sich aus der digitalen Welt ergeben. Und dann geht es um die Frage, wie bringe ich die Menschen in die digitale Welt, damit wir dort gemeinsam die digitale Welt gestalten können?

In den letzten Wochen habe ich einige spannende Social-Media-Projekte aus dem Kulturbereich kennengelernt. Besonders spannend fand ich die Idee der kulturellen Tweetups. Hierbei werden interessierte Twitter-Nutzer z.B. in ein Museum eingeladen und können dort an einer speziellen Führung teilnehmen. Das besondere daran ist, dass man direkt während des Museumsbesuchs twittert, d.h. man lässt die Community direkt an der Veranstaltung teilhaben. Erfunden wurde dies nach meinem Wissen von Christian Gries und seinem Team in München. Ulrike Schmid und Tanja Neumann veranstalten seit ein paar Wochen ähnliche Veranstaltungen in Frankfurt/Main. Social-Media wird hier benutzt, um neue Zielgruppen in das Museum zu bekommen. Gleichzeitig werden durch die Twitteraktivitäten der Teilnehmer eine Vielzahl an Menschen erreicht. Schließlich lässt jeder Teilnehmer seine Follower teilhaben. Zudem besteht die Möglichkeit virtuell via Twitter dabei zu sein. Man kann Fragen an die Teilnehmer stellen und sich über die kulturellen Inhalte austauschen. Ich finde diese Idee richtig gut und hoffe, dass es in naher Zukunft noch weitere solcher Ideen und Projekte geben wird.

Trotzdem fehlt mir ein wichtiger Gedanke. Im vorliegenden Fall geht es darum, mittels Social-Media-Tools Menschen für kukturelle Inhalte zu begeistern. Warum aber machen wir es mal nicht umgekehrt? Warum nutzen wir nicht kulturelle Inhalte, um Menschen für die Welt von Social-Media zu begeistern? Wenn wir als Institutionen oder Unternehmen Social-Media wollen, dann sollten wir hier der Gatekeeper sein. Wieviele Kulturinstitutionen werden von Menschen besucht, die die jeweiligen kulturellen Inhalte schätzen aber keinen Zugang zur digitalen Welt gefunden haben? Wieviele Unternehmen haben Kunden, die dem Unternehmen, seinen Produkten und Services vertrauen und gleichzeitig nie einen Einstieg in die Welt von Social-Media und Co. gefunden haben? Wieviele Menschen sind vielleicht schon im Netz aktiv oder besitzen ein Smartphone ohne die damit verbundenen Möglichkeiten verstanden zu haben?

Wenn wir die digitale Welt ernst nehmen, wenn wir sie gestalten möchten, wenn wir dort erfolgreich sein möchten, wenn wir neue Formen einer Kundenbeziehung aufbauen wollen, dann müssen wir auch damit beginnen, die Menschen mitzunehmen. Nun mag man sagen, dass das nicht die Aufgabe eines Unternehmens oder einer Institution sei. Aber ist das so? Ich glaube nicht. Denn es wird am Ende einen Return of Investment geben. Je größer meine Community ist desto mehr kann ich von ihr lernen, desto mehr Menschen kann ich erreichen. Je interessierter die Menschen in meiner Community sind und je interdisziplinärer deren Background ist, desto mehr Zielgruppen kann ich für mein Produkt oder meine kukturellen Inhalte begeistern. Je mehr Menschen ich über meine Social-Media-Kanäle erreiche, desto weniger muss ich für klassische Werbung ausgeben. Je mehr mir meine Community vertraut – und sie wird mir vor allem dann vertrauen, wenn ich derjenige war, der ihr die digitale Welt nähergebracht hat – desto mehr wird sie auch meinen anderen Aussagen Glauben schenken. Je offener und aktiver meine Community ist desto schneller kann ich auf Ihre Wünsche eingehen und die Qualität meiner Services steigern.

Was bedeutet das konkret?

Ich wünsche mir noch ganz viele Tweetups, am besten mit der Option, vor Ort ein Smartphone oder ein iPad/Android-Pad ausleihen und die Nutzung von Twitter lernen zu können. Jeder Teilnehmer, der auf diese Art und Weise Twitter erlernt sollte bei der nächsten Teilnahme einen freien Eintritt bekommen. Wie wäre es, wenn es das Ziel gibt, mittels Tweetups in ganz Deutschland innerhalb der nächsten 12 Monate 1000 neue und aktive Twitter-Accounts zu schaffen? Wie wäre es, wenn die Teilnehmer, die schon Twitterprofis sind, einen Tweetup-Newbee adoptieren und ihm helfen? Das könnte auch und vor allem die Vernetzung in der analogen Welt verstärken…

Die digitale Welt ist eine Welt voller Optionen. Wenn wir diese Optionen nutzen wollen lohnt es sich darüber nachzudenken, ob man nicht versucht, mehr Menschen für die vielfachen Möglichkeiten zu begeistern – es lohnt sich…

Beste Grüße

Christoph Deeg

Social-Media as a service – Fragen beantworten – Probleme lösen – vernetzen: InboxQ

Liebe Leser,

heute soll es um ein spannendes Tool aus dem Twitter-Universum gehen. In den letzten Wochen benutze ich immer öfter die Plattform inboxq.com Die Idee der Plattform ist verhältnismäßig einfach. Auf Twitter werden immer wieder Fragen gestellt. Twitter-Nutzer fragen ihre Community, und die Community antwortet. Dies ist nichts ungewöhnliches. InboxQ geht nun einen Schritt weiter. Es analysiert Nachrichten auf Twitter ob der jeweilige Tweet eine Frage ist und wenn ja, worum es in der Frage geht. Ich kann nun gezielt nach bestimmten Fragen suchen und diese dann beantworten. Und das funktioniert ganz einfach:

Zuerst gebe ich auf der Seite von InboxQ mindestens drei Stichwörter ein:

Und noch einen Klick weiter und man bekommt eine Übersicht über die aktuellen Fragen:

Nun kann man sich einen Tweet bzw. eine Frage aussuchen und diese beantworten:

Dabei ist es egal, ob man ein Problem löst oder Teil einer Diskussion wird. Im nächsten Schritt kann man dem jeweiligen Twitter-User auch direkt folgen. In meinem Fall war es eine Game-Store in Großbritanien:

Was mich besonders freute, war die Tatsache, dass der Gaming-Store sofort antwortete:

Nun kann es aber auch sein, dass man auf eine Frage keine Antwort weiß. In diesem Fall kann ich aber die Frage an meine Follower weiterleiten:

Was kann man nun mit diesem Tool anfangen?

Es gibt eine Vielzahl an Nutzungsmöglichkeiten für InboxQ.com. Die einfachste ist sicherlich Fragen zu beantworten. Dies kann zum Einen bedeuten, dass man Probleme löst z.B. „was benötige ich für ein richtig gutes Barbecue?“. Zum Anderen kann man wie im ersten Beispiel Teil einer Diskussion werden. Wenn man es richtig anstellt, kann man so neue Follower generieren, die über einen Inhalt bzw. einen Service gewonnen wurden. Ich folge gerne Menschen, die mein Problem lösen können oder aber mit denen ich meine Ideen und Inhalte teilen kann.

Wenn also ein Unternehmen ein bestimmtes Produkt verkauft – z.B. einen tragbaren Grill – kann es auf diesem Weg auf sich aufmerksam machen. Gleiches gilt für Kultur- und Bildungsinstitutionen. Gerade Bibliotheken oder Museen können sich hier als kompetente Ansprechpartner zu ihren Themen positionieren. So entsteht eine Community, die nicht auf Werbung sondern auf realen Konversationen beruht. Der Aufwand ist verhältnismäßig gering. Hat man erstmal eine kompetente Community aufgebaut, kann man an diese Fragen weitergeben. Man muss dann also nicht mehr alle Fragen selber beantworten. Trotzdem ist man der „Gatekeeper“ zur eigenen Community. Diese Community funktioniert auch in die andere Richtung, d.h. der eigene Name bzw. das eigene Produkt werden kontinuierlich weiter getragen.

Leider ist es so, dass die Plattform nur bei englischen Tweets funktioniert. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass es sich hierbei nicht um eine Volltextsuche handelt. Vielmehr werden die einzelnen Tweets linguistisch analysiert. Man muss also für jede Sprache eine eigene Plattform bauen. Trotzdem ist InboxQ.com auch für deutsche Unternehmen und Institutionen interessant. Dafür sollten wir verstehen, dass wir es immer mehr mit globalen Communitys zu tun haben. Auch wenn ich ein regionales Produkt anbiete, kann bzw. sollte ich eine globale Community aufbauen.

Es gibt aber noch mehr Möglichkeiten: Man könnte z.B. ein Projekt mit Jugendlichen, Auszubildenden oder neuen Mitarbeitern durchführen. Die Teilnehmer bekommen die Aufgabe mittels InboxQ.com Fragen von Twitter-Nutzern zu beantworten, mit Twitter-Nutzern zu diskutieren und die Community des Unternehmens oder der Institution auf Twitter zu erweitern. Auf diesem Weg könnte man eine Vielzahl an wichtigen Kompetenzen vermitteln. Zum Einen müssen die Teilnehmer die Fragen inhaltlich beantworten. Das bedeutet sie müssen recherchieren. Auszubildende und neue Mitarbeiter können so spielerisch mehr über die Produkte und Services des Unternehmens sowie die damit verbundenen Fragestellungen erfahren. Und auch in der Schule oder in einer Bibliothek können auf diesem Weg neue Inhalte erschlossen werden. Zum Anderen lernen die Teilnehmer etwas für Social-Media im allgemeinen und Twitter im besonderen. Sie werden Teil der Social-Media-Aktivitäten. Die Fähigkeit die Denk- und Arbeitsweisen von Social-Media zu verstehen und in den täglichen Arbeitsablauf zu integrieren, wird in der Zukunft in nahezu allen Berufen eine sehr große Bedeutung haben. Schließlich wird auch die Fähigkeit englisch zu sprechen, zu lesen und zu schreiben geschult. Und auch diese Fähigkeit wird in der Zukunft an Bedeutung gewinnen.

Fazit:

InboxQ.com ist ein sehr spannendes Tool, wenn es darum geht Twitter aktiv zu nutzen. In den meisten Fällen wird Twitter – genauso wie Facebook oder Google+ – immer noch als Plakatwand genutzt. Man sendet Mitteilungen wie kleine Pressetexte. Dabei geht es bei Twitter nicht um das versenden von Nachrichten sondern um einen Dialog. Und dieser kann verschiedene Formen annehmen. Ich habe InboxQ.com nun ein paar Wochen genutzt und ich muss sagen. es funktioniert. Dabei geht es mir nicht nur darum, die Anzahl meiner Follower zu erhöhen bzw. deren Wertigkeit bezogen auf die Themen mit denen ich arbeite. Vielmehr lerne ich auf diesem Weg eine Vielzahl an spannenden Menschen kennen, die ich sonst vielleicht niemals kennengelernt hätte. Aber wie sehen Eure Erfahrungen mit der Plattform aus? Versucht Ihr im Social-Web aktiv Fragen zu beantworten, an Diskussionen teilzunehmen oder neue interdisziplinäre Communitys aufzubauen?

Beste Grüße

Christoph Deeg

Unternehmenskommunikation und Social-Media – Pierre Littbarski bloggt nicht

Liebe Leser,

Immer mehr Unternehmen nutzen verschiedenen Social-Media-Plattformen. In den meisten Fällen geht es dabei um Werbung bzw. PR-Aktivitäten. Daran ist grundsätzlich nichts auszusetzen, jedoch werden immer wieder wichtige Punkte übersehen. In vielen Fällen werden Social-Media-Aktivitäten durch Werbeaktivitäten in klassischen Medien begleitet. Dazu gehört z.B. der Hinweis auf einen Facebookseite oder einen Twitteraccount auf Flyern und Plakaten. Gerne werden in diesem Zusammenhang auch die berühmten Gewinnspiele benutzt. An sich ist an solchen Aktivitäten nichts auszusetzen. Problematisch wird es nur dann, wenn z.B. die Werbung für ein Gewinnspiel zur Unterstützung der unternehmenseigenen Facebook-Seite noch in den Filialen des Unternehmens ausliegt, das Gewinnspiel aber längst beendet ist. Ich hatte dies schon vor ein paar Monaten am Beispiel Segafredo beschrieben.

Nun ist mir ein ähnliches Beispiel aufgefallen. Auf dem Flughafen Berlin-Tegel wirbt die Fluggesellschaft „Finnair“ für Flüge nach Asien. Mit dem deutschen Ex-Fussball-Nationalspieler Pierre Littbarski hat man einen interessanten Botschafter gefunden. Pierre Littbarski war nämlich als Spieler und später als Trainer in Japan aktiv. Er könnte also einiges erzählen und ich wäre sehr interessiert daran von seinen Erfahrungen zu lesen. Und so freute ich mich sehr, dass er anscheinend zu einem Blogger geworden war. Auf der Werbetafel von Finnair fand ich einen Hinweis zu seinem Blog:

Großes Kino! Ich begann schon im Flugzeug über einen Blogbeitrag nachzudenken, in dem es um eine tolle Social-Media-Kampagne mit einem spannenden Blog gehen sollte. Ich stellte mir vor, wie ich auf dem Blog von Pierre Littbarski einen Kommentar hinterlassen würde und er würde antworten. Wow! Wenn das kein Grund ist, mit Finnair zu fliegen, oder?

Leider wurde ich später bitterlich enttäuscht. Pierre Littbarski bloggt nicht. Wenn man die angegebene URL aufruft passiert folgendes:

Ich bin ja sehr geduldig – also habe ich jetzt ein paar Wochen lang diesen Link wieder und wieder aufgerufen – immer mit dem gleichen Ergebnis: Pierre Littbarski bloggt nicht. Nun mag es viele Gründe geben, warum der Blog nicht vorhanden ist. Es mag sein, dass der Blog wieder eingestellt wurde. Es kann ebenso sein, dass die Idee des Blogs verworfen wurde. Was genau passiert ist weiß ich nicht. Was ich aber weiß ist, dass die vorhandene Variante ein Worst-Case-Szenario darstellt.

Selbst wenn der Blog nicht mehr relevant ist oder nie existiert hat, man hätte zumindest eine statische Seite erstellen können, die die aktuelle Situation erklärt. Der Aufwand ist gering – er zeigt aber, dass man Social-Media ernst nimmt. An sich ist die Kombination von Social-Media-Aktivitäten mit klassischen PR-Aktivitäten eine gute Sache. Nur dann muss man es auch ernst meinen und daran arbeiten. Dazu gehört, dass man die gesamten Aktivitäten kontinuierlich überprüft. Wenn es also in einem Medium einen Hinweis auf Social-Media-Aktivitäten geben soll, dann ist dies Teil der Social-Media-Strategie und muss überwacht werden. Projektmanagement-Tools wie Gantt-Diagramme können hier helfen.

Grundsätzlich ist es wichtig zu verstehen, dass alles irgendwann wahrgenommen wird. D.h. jede Aussage, jede Kampagne und jede Idee wird irgendwann gefunden – nicht nur im Netz sondern auch in der analogen Welt. Man kann an diesem Beispiel auch erkennen, wie weitreichend eine Social-Media-Strategie sein sollte. Es geht nicht nur um Plattformen und Inhalte sondern um nahezu alle Arbeitsbereiche einer Institution bzw. eines Unternehmens. Abgesehen davon werden wir in Zukunft weitaus mehr nachhaltige Social-Media-Strategien benötigen. Kurzlebige Social-Media-Kampagnen sind wenig hilfreich – außer natürlich für die Agenturen, die sie umsetzen:-)

Beste Grüße

Christoph Deeg

Ein neues Projekt – Social-Media-Coaching für 15 Bibliotheken

Liebe Leser,

heute möchte ich über ein neues Projekt berichten. Genauer gesagt ist es die Fortführung eines Projektes, bei dem ich schön länger mitarbeiten darf. Das Ministerium für Familie, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und die Bezirksregierung Düsseldorf haben vor mehr als drei Jahren das Projekt „Lernort Bibliothek“ ins Leben gerufen. In diesem Projekt geht es um die Frage, wie öffentliche Bibliotheken zu einem Lernort 2.0 werden können. Dieses Projekt besteht aus verschiedenen Bereichen. Es gibt z.B. Arbeitsgruppen mit Vertretern der teilnehmenden Bibliotheken, und ausgesuchten Experten. In einigen Bibliotheken werden die Innenräume umgestaltet. Es gibt eine Vielzahl an Veranstaltungen zu verschiedenen Themen usw. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Beratung und Begleitung der Bibliotheken in die Digitale Welt – und da komme ich ins Spiel.

Die Digitale Welt bedeutet für Bibliotheken eine große Chance und eine ebenso große Herausforderung. Themen wie Social-Media oder Gaming verändern die Welt der Bibliotheken nachhaltig. Dabei geht es nicht um den Wandel von der Bestands- zur Serviceorientierung sondern vielmehr um eine Neu-Positionierung der Bibliotheken als ganzes. D.h. die Arbeit im Bereich Social-Media hat einen Einfluss auf alle anderen Aktivitäten inkl. der Verteilung der vorhandenen Ressourcen und die individuellen Strukturen. Bibliotheken sind den anderen Kultur- und Bildungsinstitutionen bezüglich der Nutzung morderner Medien in der Breite weit voraus. Gleichzeitig ist der Impact auf die Arbeit dieser Institutionen um ein Vielfaches größer, da sich auch die Medien bzw. die Inhalte mit denen Bibliotheken arbeiten verändern.

In den nächsten sechs Monaten werde ich 15 Bibliotheken in Social-Media-Welt begleiten. Es geht dabei um je zwei Coachingtage, die im Abstand von ca. drei Monaten stattfinden. Alle teilnehmenden Bibliotheken haben schon einen Einführungsworkshop sowie einen ersten Coachingtag hinter sich. Ziel der ersten Workshops war, den Bibliotheken einen Einblick in die Social-Media-Welt zu geben und zudem mit eigenen Aktivitäten zu starten. Die zweite Runde oder der zweite Level 🙂 hat nun die Aufgabe, im Rahmen von jeweils zwei weiteren Coachingtagen diese Aktivitäten zu professionalisieren. Dazwischen gibt es Videokonferenzen und einen Projektwiki, d.h. die Bibliotheken können auch mein Know-How die ganzen sechs Monate zurückgreifen.

Bleibt die Frage: Warum Social-Media-Coachingtage? In den meisten Fällen beginnt die Arbeit im Bereich Social-Media mit einem Einführungsworkshop. Dabei lernen die Teilnehmer, worum es im Social Web geht und was man dabei beachten muss. Man lernt verschiedene Plattformen kennen und startet mit eigenen Aktivitäten. Sehr oft wird davon ausgegangen, dass mit diesem Workshop alles geregelt worden ist und einer erfolgreichen Reise im Social Web nichts mehr im Wege steht. Dabei entstehen in der Regel drei wesentliche Probleme:

1. Viele Fragen ergeben sich erst dann, wenn man im Web aktiv ist. In einem Einführungsworkshop können nicht alle Eventualitäten geklärt werden. Im Gegenteil, es ist sogar wichtig, eigene Erfahrungen – auch negative – zu machen. Es gibt keine Gebrauchsanweisung für das Social Web.

2. Social-Media ist immer nur ein Teil der Aktivitäten einer Institution oder eines Unternehmens. Im Rahmen eines Workshops mag es einfach sein, zu bloggen oder zu twittern. Wie aber integriert man dieses Arbeit in das Tagesgeschäft? Und wie überzeugt man das Umfeld/den Träger davon, dass diese Aktivität wichtig ist, bzw. dass es eben nicht nur um PR sondern um eine den anderen Aufgaben gleichgestellte Arbeit geht? (Auch wenn in andere Arbeitsbereiche mehr Ressourcen fließen, sollte Social-Media nicht als optionales Add-On verstanden werden)

3. Die Aktivitäten im Web beginnen in der Regel mit einer Phase des Ausprobierens. Erst nach ein paar Monaten kann man mit dem Aufbau einer nachhaltigen Social-Media-Strategie beginnen. Erst wenn man die Grundfunktionen der einzelnen Plattformen und die Kultur des Social Web verstanden hat, kann man mit der eigenen Positionierung und Professionalisierung beginnen.

Aus diesen drei Gründen werde ich also im nächsten halben Jahr wieder durch Nordrhein-Westfalen reisen und über meine Erfahrungen auf meinem Blog berichten. Wer mehr über das Gesamtprojekt wissen möchte kann dies unter http://oebib.wordpress.com/ tun.

Beste Grüße

Christoph Deeg

Social-Media, Museums-Kultur und Social-Media-Management

Liebe Leser,

ich sitze gerade im Hotel in München. Morgen werde ich auf der Tagung Aufbruch. Museen und Web 2.0über das Konzept „Social-Media als Querschnittsfunktion einer Kulturinstitution“ sprechen. Heute Nachmittag habe ich noch eine Skype-Konferenz bezüglich der Deutsch-Amerikanischen Gaming-Liga für Bibliotheken, Museen und Archive. Danach werde ich mir mit meinem iPad ein schönes Cafe suchen und Mails beantworten. Via Facebook und Twitter kommuniziere ich bereits mit einigen Tagungsteilnehmern Heute morgen im Flugzeug hatte ich ein sehr spannendes Gespräch mit einer Juristin. Wir haben uns u.a. über Social-Media und die Kultur bzw. die Denk- und Arbeitsweisen von Unternehmen und Institutionen unterhalten. Sehr interessant war der Vergleich zwischen der Unternehmens- bzw. Institutionskultur in Deutschland und den USA.

Für mich war das Gespräch vor allem deshalb interessant, weil ich morgen auf der Tagung Aufbruch. Museen und Web 2.0 und auch einen Tag später auf dem stARTcamp ebenfalls in München vor allem über die Frage sprechen werde, ob die Kultur der Kulturinstitutionen mit der des Web 2.0 kompatibel ist bzw. was man tun kann, um diese Kompatibilität zu erreichen. Natürlich gibt eine Vielzahl an möglichen Aktivitäten im Web. Da geht es um Storytelling, neue Apps., neue Twitter-Events etc. und alles das macht großen Spass und kann, wenn es richtig gemacht wird, auch sehr erfolgreich sein. Das Problem ist nur, dass es m.E. im Web nicht um Technologie und/oder Projekte sondern eine völlig neue Art zu Denken und zu Arbeiten geht. Es geht um eine völlig neue Kultur. Möchten Institutionen und Unternehmen im Web nachhaltig erfolgreich sein, müssen sie diese Kultur als Lebensrealität ihrer Kunden/Nutzer/Besucher akzeptieren und sich zu eigen machen. Die Aufgabe ist also nicht nur die, eine Facebook-Seite, einen Blog oder eine App zu haben. Es geht auch um die Frage, wie ich meine Strukturen, meine Denk- und Arbeitsweisen sowie meine Kernaufgaben neu definiere bzw. überdenke. Dieser Wandel ist weitaus schwieriger als die Arbeit im Netz. Es lohnt sich aber…

Ich freue mich auf jeden Fall auf die nächsten beiden Tage und bin gespannt auf die vielen Vorträge und Diskussionen. Ich werde auf jeden Fall berichten:-)

Beste Grüße

Christoph Deeg