Kulturvermittlung und Kulturdialog

Liebe Leser,

ich bin gerade in Grevenbroich. Morgen werde ich einen Workshop zu Kultur- und Bildungsinstitutionen in der digitalen Welt durchführen. Natürlich gehört auch eine Facebook-Beratung mit dazu:-) Heute morgen war ich noch in Basel. Ich durfte nämlich gestern auf einer sehr spannenden Konferenz zur Zukunft der Kulturvermittlung von der Stiftung Pro Helvetia und der Migros Kulturprozent sprechen. Das Thema Kulturvermittlung ist für mich immer wieder interessant. Mit Birgit Mandel habe ich 2011 ein kurzes Blog-Experiment zu diesem Thema gewagt. Und an der Uni Hildesheim darf ich mich in meinem Kurs u.a. mit der Zukunft der Kulturvermittlung befassen.

Was mich an der Einladung auf diese Konferenz besonders freute war die Tatsache, dass ich nicht über die Nutzung von Social-Media und Gaming für die Kulturvermittlung sprechen sollte. Es ging vielmehr darum, die Kultur der digitalen Welt auf die Kulturvermittlung und die Kulturinstitutionen zu übertragen. Nicht Facebook oder Twitter sondern Dialog auf Augenhöhe und Partizipation waren die Themen des Tages. In den letzten Jahren habe ich eine Vielzahl an Vorträgen gehalten und Artikel veröffentlicht, bei denen es immer wieder um die Gegenüberstellung der Kultur der digitalen Welt und der Kultur der Institutionen und Unternehmen geht. Gerade im Kultursektor kann man beobachten, wie zum Einen unglaublich spannende, offene und kreative Projekte und Programme entstehen, während die Institution an sich so bleibt wie sie ist. Ein gutes Beispiel habe ich von Janna Graham gehört. Sie ist Kuratorin an der Serpentine Gallery in London. Wir beide waren die Sprecher des Panels „Zielgruppen, Partner, Clichées: Wie findet Vermittlung ihr «Gegenüber»?“ Ihre Darstellung fand ich bezeichnend. Auf der einen Seite führt die Galerie eine Vielzahl an innovativen Projekten wie zum Beispiel das „Centre of possible studies“ durch. Gleichzeitig erzählte sie aber auch davon, dass diese „neuen“ Projekte in der Institution eher als Addons verstanden werden. Die Institution an sich bleibt bei Ihren vorhandenen Strukturen und Arbeitsweisen. So toll die Projekte auch sind, sie wirken nicht nach innen.

Wenn wir uns über Projekte im Bereich Kunst und Kultur unterhalten geht es zumeist um die Wirkung nach außen. Wie nimmt der Rezipient das jeweilige Werk wahr? Auch die Arbeiten von Francois Matarasso und Lois Hetland gehen in diese Richtung. Dabei sind die Ideen und Erkenntnisse von beiden unbedingt lesens- und hörenswert. Was wir sehr selten untersuchen ist die Wirkung nach innen. Sei es die Wirkung der kulturellen Inhalte oder sei es die Wirkung der Kultur der Rezipienten. Wir vergessen in der Diskussion um Kulturvermittlung sehr, dass wir es quasi nie mit Menschen zu tun haben, die keine Kultur haben oder kennen. Der Begriff „kulturaffin“ ist deshalb auch mehr als problematisch, sagt er doch aus, es gäbe Menschen, die mehr mit Kultur zu tun hätten als andere. Aber das stimmt nicht. Kulturaffin meint letztlich nichts anderes als, dass diese Gruppe von Menschen einer bestimmten Kulturform näher stehen soll als eine andere Gruppe. Damit einher geht die Wertung von kulturellen Inhalten. Während meines Vortrages in Basel habe ich u.a. das Publikum gefragt, wer bereit wäre zu sagen, dass ein Computerspiel die gleiche kulturelle Wertigkeit habe wie eine Oper oder ein Theaterstück oder dass die hochgeladenen Fotos von Facebook-Mitgliedern die gleiche Wertigkeit haben können wie eine kuratierte Fotoausstellung. Nur eine äußerst kleine Zahl der Zuhörer war dazu bereit.

Es geht mir nicht um ein neues Dogma oder eine Revolution. Wie bei allen Kulturformen, sei es Malerei, Theater, Computerspiel, eBook etc. geht es um die Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Inhalt bzw. um Reflektion.

Für mich bedeutet Kulturvermittlung ein Dialog auf Augenhöhe. Und beide Parteien wissen nicht, was am Ende dieses Dialogs rauskommt. Es geht auch um Offenheit und Partizipation und es geht um gegenseitiges Lernen. Kulturinstitutionen können von den Menschen lernen – wenn sie Kulturvermittlung als Dialog auf Augenhöhe verstehen. Kommen wir aber zurück zu der Frage, warum wir uns mehr mit der Wirkung der Kultur der Rezpienten auf die Kulturinstitutionen beschäftigen sollten. Wann immer eine Institution einen neuen Weg geht, ist dies zugleich ein Versprechen. Wenn ich z.B. als Museum eine Seite auf Facebook betreibe, dann ist dies mehr als eine PR-Plattform. Ich bewege mich im Kulturkreis der Menschen die ich erreichen will. In der digitalen Welt, in der es um Kooperation, Transparenz, Offenheit und Interaktion geht, wird sehr genau hingesehen. Ist die Facebook-Seite nur ein Addon oder lebt die Institution diese neue Kultur wirklich? Ist sie auch in der realen Welt offen, interaktiv und kooperativ? Das Problem für Kulturinstitutionen entsteht dann, wenn die Menschen aufgrund der Aktivitäten der Institution in der digitalen Welt kommen und dann einen Ort vorfinden, der mit dem was kommuniziert wurde nichts zu tun hat. Gewiss, die Inhalte sind da, aber die Art der Kommunikation unterscheidet sich von dem was angekündigt wurde. Mich interessiert aber nicht nur das Werk, sondern auch der damit verbundene Service bzw. die damit verbundene Umwelt. Ich möchte damit auf keinen Fall behaupten, dass Kulturinstitutionen per se nicht offen, kooperativ, interaktiv etc. sind. Aber ich glaube, dass wir akzeptieren müssen, dass es auch eine Kultur der Institutionen gibt.

In meiner Vision sind Kulturinstitutionen Plattformen für einen Dialog auf Augenhöhe. Sie stehen für spannende kulturelle Inhalte und anerkennen zugleich die ebenso wertvollen kulturellen Inhalte der Menschen. In diesem Moment brauchen wir nicht mehr von Zielgruppen zu reden, denn ein Dialog auf Augenhöhe ist kein „Special“ für ausgesuchte Gruppen. Es ist vielmehr die menschlichste Variante der Kommunikation. So kann die digitale Welt den Kulturinstitutionen und Kulturvermittlern als Beispiel und Inspiration für die Weiterentwicklung der Institutionen als Ganzes dienen.

Wir brauchen also eine neue Form der Kulturvermittlung. Der Kulturvermittler der Zukunft hilft beiden Seiten, die jeweils andere zu verstehen. Vielleicht sollten Kulturvermittler nicht von den Kulturinstitutionen bezahlt werden. Vielleicht sollte es für Kulturvermittler ein eigenes Budget geben, denn auf diese Weise könnten sie offen und frei auf beiden Seiten wirken.

Diese Fragestellung, also der Umgang mit den Menschen/Kunden/Nutzern etc. ist sowohl für Unternehmen als auch für Institutionen relevant. Der beste Kulturvermittler ist der, der zuerst zuhört und lernt…

Beste Grüße

Christoph Deeg

Ist Social-Media und Gaming langweilig geworden?

Liebe Leser,

in den letzten Wochen habe ich wieder auf vielen Tagungen und Konferenzen zu Social-Media und Gaming und ihre Bedeutung für Kulturinstitutionen, Unternehmen, die Aus- und Weiterbildung und das Innovationsmanagement sprechen dürfen. Diese Vorträge machen mir immer sehr großen Spass. Ich kann meine Ideen zur Diskussion stellen, lerne spannende Menschen und Orte kennen und kann zudem neue Barbecue-Rezepte bekommen.

In meinen Vorträgen versuche ich immer die Balance zwischen Aktivieren und Anschieben zu finden. Für viele Menschen bedeutet die digitale Welt einen tiefen Einschnitt in ihr Leben. Ganze Berufsbilder verschwinden oder werden nachhaltig verändert. Und so kommt es immer wieder zu Situationen, bei denen ich vorsichtig ausgedrückt massiv kritisiert werde. Solche Situationen sind nie angenehm, denn sie bedeuten einen Konflikt, für den ich mit meinen Inhalten stehe, den ich aber nicht lösen kann. Und eigentlich müsste ich mich freuen, wenn alles entspannt verläuft. Und doch bin ich im Moment etwas ratlos.

Eigentlich müsste ich glücklich sein. Als ich auf dem Bibliothekartag in Hamburg darüber sprach, dass Bibliotheken vor allem von Gaming-Communitys etwas lernen können und sollten gab es keine Kritik. Und als ich eine Woche später auf dem Bibliothekskongress Villach (Österreich) darüber sprach, dass der Bestand einer Bibliothek immer unbedeutender wird und dass es um einen Wandel von der Bestands- zur Serviceorientierung geht, gab es keine Proteste. Wie gesagt, eigentlich müsste ich sehr froh sein – Viel Spass noch:-)

Aber wenn ich mir das Bild genauer ansehe, stimmt irgendetwas nicht. Auf der einen Seite scheinen sich alle an die Themen Social-Media und Gaming gewöhnt zu haben. Die stARTconference und das erstmalig angedachte Operncamp fallen erstmal aus. Also gibt es keinen Bedarf mehr an dem Thema? Ist Social-Media angekommen? Ist Gaming langweilig? Auf der anderen Seite sind immer noch die meisten Kultur- und Bildungsinstitutionen nicht im Social Web aktiv. Und auch bei den Unternehmen sieht es nicht besser aus. Zwar haben viele eine Facebookseite oder einen Blog aber sehr oft handelt es sich dabei um klassische Werbung und/oder PR oder – noch schlimmer – das ganze wird als Kampagne von einer der vielen Werbeagenturen umgesetzt. Die Kultur, die Denk- und Arbeitsweisen von Social-Media und Gaming sind noch nicht in der Breite verstanden und adaptiert worden. Das ist schade, denn hier liegen unglaubliche Möglichkeiten.

Also woran liegt es? Ich glaube Social-Media, Gaming etc. werden langweilig. Das Mobile Internet ist jetzt cool. Dabei wird sehr oft vergessen, dass das Mobile Internet nicht wirklich funktionieren kann, wenn man Social-Media und Gaming nicht verstanden hat. Auch in der digitalen Welt gibt es keine Abkürzungen. Wir, die wir Unternehmen und Institutionen beraten sollten dies nicht vergessen und wenn möglich offen ansprechen.

Zudem glaube ich, dass die stARTconference und das Operncamp vor allem deshalb in 2012 nicht funktionierten, weil wir es im Kultur- und Bildungssektor nicht geschafft haben die Entscheider zu aktivieren. Eine Bewegung von unten nach oben kann in einem streng hierarchischen System nur in Grenzen funktionieren. Weder die Politik noch die Direktoren von Bibliotheken, Museen, Opernhäusern, Theatern etc. haben in der Breite verstanden um was geht. Wir diskutieren zu oft über noch eine neue Idee – gestern noch transmedia storytelling heute schon social TV – und wir sorgen uns um Plattformen wie Facebook. Und natürlich darf man den Datenschutz und das Urheberrecht nicht vergessen. All das sind natürlich auch wichtige Themen, aber das reicht nicht aus. Solange die Kulturen des Web und des Gamings nicht in den Institutionen angekommen sind, werden wir nicht erfolgreich sein. Solange wir nicht die Politik und die Leitungsebenen der Institutionen und Organisationen überzeugen, können wir nichts erreichen.

Ich freue mich darüber, dass immer mehr Menschen verstehen, dass da gerade etwas großes passiert. Ich freue mich auch darüber, dass meine Vorträge entspannter verlaufen. Aber ich sorge mich um die Umsetzung um Kultur- und Bildungssektor. Wenn wir hier nicht beginnen, in der Breite einen Wandel zuzulassen, werden wir die Chancen des Web und der Welt des Gamings nicht nutzen – dann werden es andere tun…

Beste Grüße

Christoph Deeg

Kulturinfarkt – wer schützt uns eigentlich vor dem Kulturrat?

Liebe Leser,

ich sitze gerade auf dem Balkon meiner Wohnung und denke an die letzten Woche zurück. Eine Woche Bibliothekartag in Hamburg mit tollen Gästen, Themen, Besuchern, der Zukunftswerkstatt, vielen Gesprächen, Vertragsunterzeichnungen etc. Es war eine tolle Woche und ich hoffe ich kann alle in Hamburg entstandenen Ideen und Projekte umsetzen. In diesem Beitrag möchte ich aber nicht auf die Zeit in Hamburg eingehen, sondern mich mit einem ganz anderen Thema befassen: dem Deutschen Kulturrat.

Wie die meisten von euch sicherlich wissen sorgt das Buch „Der Kulturinfarkt“ gerade für lebhafte Diskussionen. Die vier Autoren Armin Klein, Pius Knüsel, Dieter Haselbach und Stephan Opitz beschäftigen sich darin mit der aktuellen Situation der deutschen Kulturlandschaft. Vor allem die abschließende Forderung, die Hälfte der Kulturinstitutionen zu schließen, um die dadurch frei werdenden Mittel neuen innovativen Kulturformen und -institutionen zur Verfügung stellen hat einen Sturm der Entrüstung hervorgerufen. Landauf landab wird der Untergang des Abendlandes prophezeit, sollten die Forderungen umgesetzt werden. Auch der Deutsche Kulturrat – eine Institution, die eigentlich wichtig für die Kultur in Deutschland ist, und die sich u.a. für die Anerkennung der Computergames eingesetzt hat – reagiert mit wütenden Angriffen auf das Buch.

Ich möchte jetzt nicht nochmal meine Meinung zu dem Buch niederschreiben. In meinem Blogbeitrag zum Buch habe ich meine Meinung bereits gesagt und zudem ein Gegenkonzept angedacht. In diesem Beitrag soll es um folgendes gehen: der Deutsche Kulturrat hat das Wort „Kulturinfarkt“ zum Unwort des Jahres vorgeschlagen. Ich weiß nicht, warum dieser Vorschlag nicht ebenfalls für einen Sturm der Entrüstung in der Kulturlandschaft sorgt.

Man kann das Buch „Der Kulturinfarkt“ ablehnen. Man kann wütend sein – ich war es an einigen Stellen auch. Aber es gibt überhaupt keinen Grund, einen solchen Vorschlag zu machen. Was soll damit erreicht werden? Soll gezeigt werden, dass das Imperium zurückschlagen kann? Soll ein Exempel statuiert werden? Ich habe mir sehr viele Beiträge und Kommentare zum Buch durchgelesen. In den meisten Fällen ging es entweder um pauschale Rechtfertigungen für den Status Quo oder aber um Anfeindungen gegen das Buch und seine Autoren. Nur selten gab es eine inhaltlich wertvolle Diskussion. Nur selten wurden Ideen und Konzepte entwickelt. Zumeist wurde so getan, als wäre doch alles in Ordnung – aber wenn alles in Ordnung ist, warum gibt es dann öffentlich geförderte Projekte, um Kulturinstitutionen weiter zu entwickeln? Warum gibt es Konferenzen, die sich mit der Frage beschäftigen, wie man die Kulturinstitution 2.0 entwickeln kann? Warum gibt es immer wieder Kulturmanager, die entnervt das Handtuch werfen weil sie mit den Strukturen sowie Denk- und Arbeitsweisen ihrer Institution nicht mehr klar kommen? Ich könnte noch viele weitere Fragen in die gleiche Richtung stellen und wie gesagt: ich bin nicht der Meinung der Autoren. Aber der Kulturinfarkt darf kein Unwort sein.

In vielen Kommentaren zur Kultur wird darauf verwiesen, dass Kultur unsere Gesellschaft hinterfrage und diskutiere – aber darf denn nicht auch Gesellschaft die Kultur hinterfragen und diskutieren? Bedeutet Gesellschaft 2.0 nicht auch, dass wir uns Gedanken machen müssen, ob wir mit unseren Institutionen und Förderprogrammen wirklich auf dem richtigen Weg sind? Haben wir nicht die gesellschaftliche Verpflichtung, den Kulturbereich stetig weiter zu entwickeln? Hat Kultur nicht immer etwas mit Experiment und Innovation zu tun?

Wenn das Wort Kulturinfarkt zu einem Unwort wird, ist dies ein deutliches Zeichen gegen Innovation und gegen Entwicklung. Ja man kann wütend sein auf die Autoren aber sie sind keine externen Beobachter, sie sind Teil des Systems und sie haben etwas zu sagen. Man mag nun anmerken, dass die Art und Weise, wie hier Gedanken geäußert wurden problematisch ist. In Deutschland wird gerne darauf verwiesen, dass man doch bitte alles gesittet und in einem gewissen sprachlichen Rahmen besprechen soll. Nur wann war Kunst und Kultur jemals gesittet oder im Rahmen? Wenn wir eine Kultur wollen, die angepasst in einem festen und akzeptierten Rahmen existiert, wird ihr jede Kraft und jeder Einfluss genommen. Dann ist es nur noch ein kleiner Event und dann sollten Computerspiele, das Web und viele Musiker, Maler und Schauspieler nicht mehr als Kultur gelten. Kultur als Idee wäre in so einem Fall keine Plattform sondern ein Gefängnis.

Noch immer gibt es Kulturinstitutionen, die letztlich Lehranstalten sind. Sie möchten nicht nur Kunst präsentieren, sondern auch vorschreiben, wie man die jeweiligen Werke zu sehen hat. Kulturvermittlung, Kulturelle Bildung, Kulturmarketing etc. dies alles wird nur in Form eines Dialogs auf Augenhöhe funktionieren. Wenn sich der Kulturrat mit seiner Forderung durchsetzt, entsteht ein weitaus größerer Schaden als es ein Buch wie der Kulturinfarkt jemals schaffen könnte – wenn es überhaupt einen Schaden anrichten kann. Was wäre der nächste Schritt? Werden in Zukunft Bücher zur Kulturlandschaft dem Kulturrat vorab vorgelegt, damit der Kulturrat entscheiden darf ob sie veröffentlicht werden oder nicht? Entsteht also eine Kultur-Bewahrungs-Lobby-Behörde die am besten auch gleich die Lehrinhalte an Hochschulen etc. vorschreibt? Und für wen spricht dieser Kulturrat dann?

Was wir im Kulturbereich brauchen sind Menschen, die neue Ideen entwickeln und sich trauen diese zu präsentieren. Sie werden Fehler machen, sie werden vielleicht nicht die passenden Worte finden. Immer dann brauchen wir Organisationen und Institutionen, die den Wandel unterstützen und vorantreiben. Nein, nicht alles muss verändert werden, ja, es gibt viele tolle Institutionen, nein, das Buch ist nicht der Weisheit letzter Schluss, ja, ich kann verstehen wenn sich Menschen durch das Buch angegriffen fühlen – aber wir müssen trotzdem ein Zeichen setzen, dass der Kulturrat nicht im Namen aller Kulturschaffenden, Kulturinstitutionen und Kulturrezipienten spricht, wenn der diese Forderung aufrecht erhält.

So wichtig der Kulturrat auch ist – wir müssen vielleicht in diesem Fall die Kultur vor ihm schützen…

Beste Grüße

Christoph Deeg

Videos der Woche: Vorträge zu Kulturinstitutionen in der digitalen Welt

Liebe Leser,

das Wochenende ist da. Ich sitze in meinem Arbeitszimmer und genieße meinen Kaffee und den blauen Himmel durch das Fenster:-) Noch ein paar kleine Dinge erledigen und dann geht es in den Park – natürlich mit meinem iPad. Der gestrige Tag mit meinen Studenten in Hildesheim wirkt immer noch nach. Das Modell das Seminar als Dialog auf Augenhöhe zu konzipieren hat sich bewährt. Durch die Diskussion über meine Ideen zum Kulturmanagement 2.0 habe ich viel gelernt. Genauer gesagt bin ich erst durch die Studenten auf den fehlenden Gedanken gekommen, der das Konzept zum Leben erweckt. Man sieht, meinen Schokokuchen-Bestechungs-Aktion hat sich gelohnt:-)

Aber auch der Umbau meiner Onlineaktivitäten geht weiter. In Teilen habe ich ja schon die Struktur meines Blogs verändert. Mein Angebot ist unter „Workshops“ und „Beratung“ sowie „Bergmann-Deeg-Modell“ zu finden. Einige kleine Funktionalitäten sind entfernt worden. Ich möchte aber auch inhaltlich etwas ändern. Zum Wochenende soll es wenn möglich immer die Videos der Woche geben. Dies sind Videos, die ich gefunden oder aufgenommen habe, oder auf denen ich zu selber zu sehen bin. Mit letzterem möchte ich heute beginnen. Das erste Video ist ein Mitschnitt meine Vortrages auf der kürzlich stattgefundenen Tagung Aufbruch!Museen im Web 2.0.:

Das zweite Video wurde im letzten Jahr auf der Konferenz „Kulturhorizonte 2020. Kulturelle Praktiken im digitalen Zeitalter“ in Vilnius aufgenommen. Dort habe ich mich mit der Frage beschäftigt, wo die deutschen Kulturinstitutionen bezogen auf die digitale Welt überhaupt stehen:

Um ein Gefühl für die Herausforderungen, welche sich durch die digitale Welt ergeben zu bekommen, lohnt sich das Video von Neil Stimler vom Metropolitan Museum of Art in New York:

Ich bin gespannt auf Eure Meinungen

Beste Grüße

Christoph Deeg

Social-Media-Management, Kulturmanagement, Schokokuchen – Kultur 2.0 #kulturmanagement

Liebe Leser,

ich bin gerade in der Universität Hildesheim angekommen. Gleich beginnt der erste Tag meines Seminars zum Thema „Der Wandel kommt früher oder später – wie Social-Media und Gaming die Kulturinstitution der Zukunft definieren“. Das wird sicherlich eine spannende Zeit.

Die Arbeit als Lehrbeauftragter macht mir sehr großen Spass. Gewiss es ist kein Geschäftsmodell, mit dem man seine Miete bezahlen kann. Es ist eher so, dass ich durch meine verschiedenen Projekte genug Geld verdiene, um mir den Luxus eines Lehrauftrages zu leisten. Ich mache dies auch nur an einer einzigen Universität nämlich in Hildesheim. Hier habe ich alle Freiheiten der Welt. Ich kann ausprobieren was immer ich möchte und ich habe an dem Institut an dem ich lehre tolle Professoren und Doktoranten kennengelernt. Besonders wichtig: hier habe ich die besten Studenten der Welt!

Der Spass ist aber nur eine wenn auch wichtige Ebene. Ein Lehrauftrag gibt mir vor allem die Möglichkeit zu lernen. Ich verstehe mich nicht als „gottgleiches Wesen“ welches das Herrschafts-Wissen zu den Studenten bringt. Ich habe keine Deutungshoheit auf die Inhalte – und will sie auch nicht haben. Im Gegenteil, mein Ziel ist ein Dialog auf Augenhöhe. Ich stelle also meine Thesen zur Diskussion und es gab sogar Fälle, wo ich durch meine Studenten lernte, dass ich auf dem Holzweg war.

Im letzten Jahr durfte ich mit einer tollen Studenten-Gruppe den Kongress „Netz.Macht.Kultur“ begleiten. Die Studenten haben während des Kongresses gebloggt, getwittert und vor allem die Teilnehmer der Veranstaltung Twitter ausprobieren lassen. Besonders spannend war aber das, was die Studenten vor dem Kongress veranstaltet haben. In den Monaten vor dem Kongress haben sie einen eigenen Blog gestartet und über Ihre Gedanken zur digitalen Welt und Kultur geschrieben. Für mich ist dies eines der besten Blog-Projekte die ich kenne. Schaut es Euch an – es lohnt sich…

Heute geht es zuerst um Motivation bzw. Bestechung: Es gibt Schokokuchen!!! Ich habe gestern noch fleißig gebacken. Das war gar nicht so leicht – dieses mal habe ich nämlich 44 Anmeldungen was bedeutet, dass ich mindestens zwei Kuchen backen musste. Aber auch wenn ich der festen Überzeugung bin, dass Kaffee und Kuchen die mächtigsten Waffen eines Social-Media-Managers sind – und nicht Klout, Hootsuite und Pinterest – es geht natürlich vor allem um Inhalte:-)

In den letzten Jahren habe ich eine Vielzahl an Unternehmen und Institutionen in die digitale Welt begleitet. Dabei ist mir immer wieder aufgefallen, dass Social-Media sehr oft als reines PR-Instrument, wenn auch mit neuen Kommunikationsformen wahrgenommen wird. An sich ist das nicht falsch, es greift nur zu kurz. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass Social-Media als PR-Funktion die schwächste der Nutzungsmöglichkeiten ist.

Social-Media, die digitale Welt, Web 2.0, Gaming, mobile Internet etc. all das umgibt uns. In den meisten Fällen fokussieren wir uns dabei auf die Technologien. Es geht um Wikis, Blogs, Twitter, Hootsuite, Monitoring, Datenbanken, Widgets, Micro-Sites etc. Natürlich sind alle diese Punkte wichtig aber es wird ein wichtiger Punkt vergessen: Das Internet ist menschlich! Es ist keine Maschine, keine künstliche Intelligenz. Es ist menschliche Kommunikation. Wenn wir uns mit der digitalen Welt befassen, dann sollten wir uns nicht auf die Technologien sondern auf die damit verbundene Kultur konzentrieren. Social-Media steht vor allem für eine neue Art zu Denken und zu Arbeiten. Wenn man also im Web erfolgreich sein möchte muss man überlegen, ob man mit dieser Kultur überhaupt kompatibel bin? Wenn eine Institution oder ein Unternehmen alles andere als kooperativ, interaktiv, transparent (natürlich in Grenzen), kreativ, auf Vertrauen basierend und frei agiert – wie will man dies dann im Netz tun? Wenn die eigenen Strukturen, Ressourcen, Denk- und Arbeitsweisen, Hierarchien etc. nicht menschlich sind, wie will man dann im Netz etwas erreichen? Das Netz ist keine „Aufhübschzone“ in der ich meine Institution oder mein Unternehmen auf eine etwas neue Art und Weise am besten noch durch eine externe Agentur oder mit einer kurzgedachten Kampagne im neuen Glanz erstrahlen lasse.

In meinen Projekten geht es natürlich auch um Facebook, Monitoring, Social-Media-Strategien, Twitter, etc. Im wesentlichen versuche ich aber die Institution oder das Unternehmen als Ganzes mit der digitalen Welt kompatibel zu machen. Die Teilnehmer werden also zu Usern bzw. Internet-Bewohnern und sie verändern sich. Social-Media wirkt also ebenso nach innen in die Organisation hinein. Es geht um einen Wandel der letztlich alle Arbeitsbereiche umfasst.

Auf Basis meiner Erfahrung (und der Tatsache, dass ich mit dieser Herangehensweise erfolgreich war und bin) habe ich damit begonnen, dass Konzept „Social-Media als Querschnittsfunktion des Managements“ zu entwickeln. Auf der Tagung Aufbruch! Museen im Web 2.0 habe ich Teile dieser Vision schon vorgestellt.

Die Grundidee ist letztlich sehr einfach: Alle Aktivitäten, Arbeitsweisen, Strukturen etc. werden aus Sicht von Social-Media und Gaming analysiert und weiter entwickelt. Im Ergebnis werden also nicht nur neue Kommunikationskanäle eröffnet sondern die Organisation als Ganzes einem Wandel unterzogen. So wirken dann die Social-Media-Aktivitäten auch in andere Arbeitsbereiche hinein. Am Ende entsteht eine neue Institution bzw. ein neues Unternehmen.

Und um diesen Wandlungsprozess hin zur Kulturinstitution 2.0 wird es in meinem Seminar gehen. Als ich dieses Seminar geplant habe, gab es noch keine Kulturinfarkt-Diskussion. Ich bin froh, dass beides so gut zusammenpasst. Das ganze Seminar wird natürlich unter konsequenter Nutzung aller möglichen Social-Media-Tools umgesetzt. Basis ist ein geschlossener Wiki, der den Studenten gehört, d.h. am Ende des Seminars können die Studenten den Wiki alleine weiter betreiben. Dieser Schritt ist m.E. sehr wichtig. Bevor man mit der externen Kommunikation im Web beginnt sollte man sie intern nutzen und ausprobieren. Die interne Nutzung ist genauso wichtig wie die externe – leider wird dies sehr oft vergessen.

Ich bin wirklich sehr gespannt auf dieses Seminar. Hoffentlich kann ich mit dem Kurs eine Vision bzw. ein Modell für die Kulturinstitution 2.0 entwerfen. Dann müssen wir noch dafür sorgen, dass Kulturmanager in der Zukunft weniger PR-Assistenten und mehr Gestalter von Kulturinstitutionen sein dürfen und dann sehe ich goldene Zeiten auf uns zukommen…

Aber zuerst gibt es Schokokuchen:-)

Beste Grüße

Christoph Deeg

Ein zuhause für Deine Ideen – mein Beitrag zum stARTcamp in München

Liebe Leser,

ich sitze gerade in der S-Bahn zum Flughafen in München. Eben gerade habe ich das stARTcamp in München verlassen. Die Eindrücke sind noch ganz frisch und so schreibe ich nun meinen Beitrag zu dieser tollen Veranstaltung. Wenn ich in meinem Bekanntenkreis erzähle, dass ich in München war und den ganzen Tag die Sonne schien, dass es Samstag war und ich die ganze Zeit in geschlossenen Räumen saß und tollen Referenten folgte, dann erklären sie mich entweder für verrückt oder aber sie bekommen ein Gefühl für die Qualität der Veranstaltung.

Heute war es keine Tagung sondern ein Barcamp und es gab viel zu lernen. Es ging um Storytelling, mobile Apps, Cloud-Communitys, Inhalte und noch mehr Inhalte und um die Frage, wie man eine Institution so verändert, dass Sie kompatibel mit dem Web ist. Ich war sehr glücklich über die große Zahl an Interessierten in meiner Session und ich konnte zeigen, warum es so wichtig ist, das ganze Team mit zu nehmen und wie man das am besten macht. Social-Media als Querschnitts- oder Managementfunktinon ist m.E. der wichtigste Schritt für einen nachhaltigen Erfolg im Web.

Besonders spannend war für mich heute das lernen. Christian Henner-Fehr redete über verschiedene Formen von Inhalten, Frank Tentler zeigte, wie man strategisch Social-Media-Management betreiben kann – und dabei Spass hat. Ich konnte viele neue Videointerviews aufnehmen und es gab den leckersten Leberkäse seit langem. Leider kann man nicht alle Sessions erleben. Vor allem Ulrike Schmid und Sybille Greisinger hätte ich gerne zugehört. Es waren durchweg spannende Teilnehmer und ich hoffe sehr, dass ich alle Teilnehmer eines Tages wiedersehen kann.

Die wichtigste Lektion war aber eine andere. Möchte man im Social Web erfolgreich sein, dann muss man vor allem als Plattform denken und handeln. Anders ausgedrückt: man muss verstehen, dass das Internet menschlich ist und dass es darum geht, sowohl in der realen als auch in der virtuellen Welt ein zuhause für Ideen und Kreativität zu erschaffen. Kein Mensch möchte mit einer Institution kommunizieren. Kommunikation mit einer Institution ist das Gleiche wie Kommunikation mit einer Maschine. Das Social Web erfordert, dass ich als menschliches Wesen kommuniziere und agiere. Warum schreibe ich dies alles? Die Macher des stARTcamps und der gestrigen Tagung haben es geschafft die ideale Plattform zu sein. Es hat großen Spass gemacht. Es gab überall einen Dialog auf Augenhöhe. Es ist eine sehr hohe Kunst, ein zu Hause für Ideen, Kultur, Kreativität und Spass zu erschaffen und genau das ist den Organisatoren der letzten beiden Tage gelungen. Es gibt nur sehr selten Tagungen oder Konferenzen, die dies schaffen. Wer im Social Web erfolgreich sein möchte sollte versuchen, einen Ort zu schaffen, der so viel Spass macht wie die beiden letzten Tage. Auf der Tagung Aufbruch. Museen im Web 2.0 und auf dem stARTcamp ging es nicht um Social-Media. Beide Tage waren pures, reines Social-Media.

In Kürze werde ich nach Berlin fliegen. Nächste Woche bin ich u.a. in Berlin auf den Gamestagen. Dann habe ich noch ein wichtiges Meeting – drückt mir die Daumen! Und am Freitag beginnt dann mein Kurs an der Universität Hildesheim zum Thema „Neues Kulturmanagement! Wie Gaming und Social-Media die Kulturinstitution der Zukunft gestalten“. Natürlich werde ich berichten und schonmal Schokokuchen vorbereiten…

Euch allen ein schönes Wochenende

Christoph Deeg

Tagsüber im Museum – Mein Blogbeitrag zur Tagung Aufbruch. Museen im Web 2.0

Liebe Leser,

ich bin wieder in meinem Hotel. Ein spannender Tag liegt hinter mir. Die Tagung Aufbruch Museen im Web 2.0 war sehr interessant. Ich möchte in diesem Beitrag über meine Eindrücke von der Veranstaltung schreiben. Es gibt sehr viele Tagungen. Es gibt vor allem immer mehr Tagungen zum Thema Web 2.0 Und so war es nicht verwunderlich, dass du Anfang die Frage gestellt wurde, ob man überhaupt von Aufbruch reden könnte oder ob es nicht eher so ist, dass die Institutionen schon im Web angekommen sind? Es ist sehr schwer, eine passende Antwort zu finden. Da ist zum Einen die Tatsache, dass es im Vergleich zum Vorjahr in Bayern schon viel mehr Museen im Web 2.0 gibt. Aktuell sind es 63. Da ist es ebenso interessant zu sehen, dass es ein großes Interesse an Angeboten bzw. Projekten wie z.B der App zu Ludwig II oder den Ideen zu Social-Media-Storytelling von Sebastian Hartmann, Social-Media-Strategien von Frank Tentler oder Social-Media-Aktivitäten für kleine Museen von Ulrike Schmid gibt.

Auch mein Vortrag war ein Erfolg. Ich habe nicht über noch mehr Tools und Werkzeuge gesprochen, sondern mich – wie angekündigt – mit der Frage beschäftigt, ob Museen überhaupt in die digitale Welt passen bzw. ob sie damit kompatibel sind. Und da bin ich nachwievor skeptisch. Im Web 2.0 geht es nicht um eine oder mehrere Technologien sondern um eine neue Kultur. Sie basiert u.a. auf Interaktion, Kopperation, Offenheit, Trasparenz etc. Möchte man im Web 2.0 erfolgreich sein, geht es vor allem darum, ob meine Ressourcen, Strukturen, meine Denk- und Arbeitsweisen damit kompatibel sind. Leider wurden manche Themen kaum und gar nicht angesprochen. Es gab keinen Ansatz, Social-Media intern zu nutzen. Dabei ist die interne Nutzung der ideale Einstieg in das Thema. Die Mitarbeiter eines Museums (oder eines Unternehmens oder einer anderen Kulturinstitution) müssen m.E. zuerst selbst zu Usern bzw. Internetbewohnern werden. Je Mitarbeiter das Thema verstanden haben, desto besser wird es nachher in der externen Nutzung laufen. Zudem kann durch die interne Nutzung ein Mechanismus in Gang gesetzt werden, der Social-Media als Modell für neue Strukturen nutzt. Leider dauerte es auch bis zu meinem Vortrag, bis es zum ersten mal auch um das Thema Spass ging. Damit meine ich nicht eine Banalisierung des Museums. Mir geht es vor allem darum, dass zuerst die Teams der Museen Spass bei Ihrer Abeit haben und sich dieser Spass dann auch auf die Social-Media-Aktivitäten auswirkt. Mein Vortrag wurde auf Video aufgenommen und er wird in Kürze auf Youtube oder Vimeo zu sehen sein.

Trotz allem möchte ich behaupten, dass wir bezüglich Web 2.0 und Kulturinstitutionen als Ganzes und den bayerischen Museen im Speziellen noch immer am Anfang stehen. Das ist nicht wirklich schlimm und ich hätte auch nichts anderes erwartet. Es wird nun um Frage gehen, ob man zum Einen bereit ist, die Geschwindigkeit zu erhöhen und zum Anderen versteht, dass es dabei primär nicht um Online-PR sondern um ein neues Denken geht, und dass dies bedeutet, dass wir das Museum an sich, mit seinen Denk- und Arbeitsweisen, Strukturen, Aufgaben, Ressourcen etc. neu denken müssen. Social-Media ist aber nicht die große Herausforderung oder Problemstellung. Es ist nicht die digitale Welt, die die Museen in Ihrer Struktur, Aufbau, Kultur etc. in Frage stellt. Social-Media ist nur das Symptom. Die Art und Weise des Umgangs mit Social-Media zeigt letztlich nur die Problemfelder auf, die auch schon vorher vorhanden waren.

Im Ergebnis wünsche ich mir das, was auch meiner letzten Folie zu lesen war „Das Museum macht kein Social-Media, es ist Social-Media“

Jetzt werde ich frühstücken gehen und meine Community natürlich mit einem Foto meines Frühstücks erfreuen. Und dann geht’s auf das stARTcamp bei dem ich in einem Workshop zzeigen möchte, wie man zur Institution 2.0 wird – und dabei Spass hat.

Beste Grüße

Christoph Deeg