Dieser Blog ist umgezogen

Liebe Leser,

ich möchte Euch nochmal daran erinnern, dass dieser Blog umgezogen ist: Ihr findet meinen aktuellen Blog unter http://www.christoph-deeg.de und http://www.christoph-deeg.com. Dieser Blog wird zum 01.06.2015 gelöscht.

Herzliche Grüße

Christoph Deeg

Gastbeitrag von Ulrike Schmid und Tanja Neumann zum Projekt „KultUp – Tweet up your cultural life!“

Liebe Leser,

ich freue mich sehr, dass ich in der Reihe „Gastbeiträge“ Ulrike Schmid und Tanja Neumann für einen Beitrag gewinnen konnte:

Beste Grüße

Christoph Deeg

——————————————–

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

„KultUp – Tweet up your cultural life!“ ist eine Veranstaltungsreihe, die wir gerade vor einem Monat, im März 2012, ins Leben gerufen haben. Wir, das sind die PR-Beraterin Ulrike Schmid und die Medienwissenschaftlerin Tanja Neumann. Die Veranstaltungen, die wir im Rahmen dieser Reihe organisieren, sind Tweetups in Frankfurter Kultureinrichtungen. (Ein Kultur-Tweetup ist ein Twitter-Event bei dem sich Menschen, die sich nicht notwendigerweise kennen müssen, ganz real in einer Kultureinrichtung verabreden um gemeinsam von dort über ihre Erlebnisse zu twittern. Durch die Festlegung eines Hashtags – einem Kürzel inkl. # (#ktwpffm) können gleichzeitig andere Twitterer daran teilnehmen.

Angefangen haben wir mit dem Einrichten eines Twitter-Accounts und eines Blogs, und Birgit Schmidt-Hurtienne von den Kulturwirtschaftswegen war so nett, uns mit dem Sponsoring eines Logos zu unterstützen. Sie hat uns auch ein Banner entworfen, die Kultureinrichtungen, die uns engagieren, auf ihre Seite stellen können. Demnächst wird es auch ein Banner geben, das jeder, der möchte, auch seinem Blog einbinden kann – es wir dann an derselben Stelle zu finden sein.

Unsere Feuerprobe bestanden haben wir dann am 22. März im MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt. Kurator Dr. Mario Kramer führte uns durch die Ausstellung Warhol: Headlines und stellte sich anschließend zum Twitter-Interview zur Verfügung, und 50 Twitterer aus ganz Deutschland (und Bologna) schrieben rund 350 Tweets mit einer Reichweite von circa 50.000 Personen. Ein bisschen stolz waren wir, weil das MMK im Rahmen der Vorbereitung auf unsere Veranstaltung angefangen hat, zu twittern.

Kultur-Tweetups machen Spaß, und es kommt noch besser: Im Rahmen unserer Reihe bekommen die Teilnehmer einen Blick hinter die Kulissen, da wir grundsätzlich etwas anbieten, das die gastgebende Institution normalerweise nicht leistet. Für die Institution gibt es gleich mehrere Vorteile:

Damit wir nicht immer nur selbst reden, haben wir es uns zur Regel gemacht, unseren Auftraggebern einen Gastbeitrag auf unserem Blog anzubieten, sodass man hier nachlesen kann, wie das Team des MMK das Tweetup erfahren hat. Schließlich sind die Tweetups auch eine Dienstleistung, die wir anbieten und deshalb sind wir auch bereit, uns mit eventueller Kritik auseinandersetzen.

KultUps sollen in Zukunft alle vier bis sechs Wochen stattfinden, es ist also bereits Zeit für das nächste: Am Donnerstag, den 10. Mai treffen wir uns um 13 Uhr im Museum für Angewandte Kunst Frankfurt. Dann wird Dr. Eva Linhart uns unter dem Thema „Stammbücher – Vorläufer von Netzwerken?!“ durch die Ausstellung Buchkunst total – Sammlung total führen, in der erstmalig der gesamte Buchbestand des Hauses präsentiert wird. Wer mitmachen möchte, kann sich dort einfinden oder via Twitter über den Hashtag #kultup mitmachen. Um die Interessierten bereits vorab auf den KultUp einzustimmen haben wir keine Kosten und Mühen gescheut und den Leiter des Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, Thomas Wolf zu Stammbüchern interviewt. Dieser Beitrag wird in den nächsten Tagen auf unserem Blog zu lesen sein.

In Zukunft wollen wir uns nicht nur auf Museen beschränken, sondern auch andere Kultureinrichtungen besuchen – so planen wir als drittes KultUp einen Besuch bei einem Orchester und danach den eines Filmfestivals. Wir haben auch schon Anfragen für die Organisation, Planung und Durchführung weiterer KultUps (nicht nur in Frankfurt) erhalten. Für weitere Anregungen sind wir jederzeit offen!

Gastbeitrag von Christian de Vries zum geplanten Operncamp

Liebe Leser,

wie Ihr schon mitbekommen habt, bin ich gerade dabei, meine Onlineaktivitäten umzubauen. Dies geschieht in kleinen Schritten sowohl auf inhaltlicher als auch auf struktureller Ebene. Ein neues Format sind Gastbeiträge von Menschen die ich kennenlerne und deren Projekte ich spannend finde. Beginnen möchte ich mit Christian de Vries, den ich auf dem stARTcamp in München kennengelernt habe und der das Operncamp verantwortet. Was genau das ist und warum es sich lohnt teilzunehmen erfahrt Ihr nun von Christian direkt. Ich habe auch ein Videointerview mit ihm aufgenommen, welches Ihr ebenfalls in diesem Beitrag ansehen könnt.

Beste Grüße

Christoph Deeg

—————-

Christian de Vries zum Operncamp 2012:

Das erste operncamp in Deutschland wird am Samstag, 9. Juni 2012, in Heidenheim stattfinden. Eingeladen sind alle, die im Namen von Kultureinrichtungen wie Opernhäusern, Orchestern, Opernfestspielen oder Musicals sowie allen anderen Kultureinrichtungen mit Internetseiten, Blogs, facebook- und twitter-Accounts arbeiten. Angelehnt ist das operncamp an sogenannte Barcamps, die auch „Unkonferenzen“ genannt werden: Themen und Vorträge ergeben sich erst am Konferenztag und werden demokratisch entschieden. Initiator für das operncamp, das im Heidenheimer Best Western Schlosshotel stattfinden wird, ist meine Wenigkeit, der seit drei Jahren für die Heidenheimer Opernfestspiele die Seite opernwerkstatt.net betreibt.

Unser Ziel ist es, für jene, die die Kultur im Internet vertreten, eine Austausch-Plattform zu bieten. Immer mehr Einrichtungen versuchen sich im sogenannten Social Web (Blogs, twitter und facebook). Das persönliche Treffen auf dem operncamp soll dafür sorgen, sich gegenseitig austauschen zu können. Wenn es uns zudem noch gelingt, diese Einrichtung wie viele andere Camps zu institutionalisieren, freuen wir uns auch schon auf das operncamp im nächsten Jahr, vielleicht in einer anderen Stadt.

Unterstützt wird das Projekt von Johannes Lachermeier, der die gesamte Online-Kommunikation an der Bayerischen Staatsoper verantwortet: „Für viele andere Themen gibt es bereits eine Reihe
von sehr qualifizierten Veranstaltungen. Eine fachliche Austauschmöglichkeit zwischen den Kollegen aus der Opernszene und der Kultur war überfällig“, sagt Lachermeier. „Und ich freue mich sehr, dass die Heidenheimer Opernfestspiele dieses operncamp unterstützen“.

Interview mit Christian de Vries anläßlich des Social-Media-Gaming-Barbecue from Christoph Deeg on Vimeo.

Das bisher angedachte Konferenzprogramm sieht neben vielfältigen Diskussionsmöglichkeiten zu unterschiedlichen Themen auch einen Kurzvortrag von Axel Kopp vor. Kopp hat sich seit Jahren sehr intensiv mit der Situation der Kultur im Internet befasst. Zudem ist an diesem Tag auch ein Besuch im Rittersaal von Schloss Hellenstein geplant. Es ist schon spannend, wenn wir den Kollegen auch die Spielstätte der diesjährigen „Carmen“-Inszenierung der Heidenheimer Opernfestspiele zeigen können.

Interessenten für diese Veranstaltung können sich auf den Seiten http://www.operncamp.mixxt.de und http://www.operncamp.de informieren. Darüber hinaus gibt es mittlerweile eine facebook-Seite und einen twitter-Account.
Christian de Vries

Ansprechpartner für das operncamp:
Christian de Vries
mail@operncamp.de
0175 4169630