Warum Google nicht böse ist und Verlage gerne mal Kampagnenarbeit betreiben

Liebe Leser,

Es ist unglaublich aber wahr. In den letzten Wochen gab es von Springer, FAZ und Co. eine regelrechte Kampagne gegen Google. Auch der leider verstorbene Frank Schirrmacher ließ sich vor den Lobby-Karren spannen. Und viele Menschen unterstützen bis heute diese Kampagne. Warum?

Weil die GERMAN ANGST in Google den Dämon aus der Orwell-Galaxis sieht?  Weil kontinuierlicher Anti-Amerikanismus zum guten Ton gehört? Was viele vergessen haben ist: es ging diesen Verlagen nie um moralische oder gesellschaftliche Fragen. Es ging nicht um Freiheit oder Offenheit. Es ging ums Geld.

In einem interessanten Beitrag auf Zeit-Online beschreibt Toll Kreutzer die Zusammenhänge bezogen auf die Diskussion um das Leistungsschutzrecht.

Warum schreibe ich darüber? Bin ich gegen Verlage? Bin ich ein Google-Jünger? Nein! Aber ich denke wir müssen noch intensiver überlegen, wer mit wem und warum über die digitale Gesellschaft diskutiert. Die Verlagswelt steht mit dem Rücken an der Wand. Aber nicht wegen Google, sondern weil sie es bis heute nicht geschafft haben, eigene spannende Konzepte zu entwickeln.

Die Frage ist also: wer kann eine neutrale Rolle in dieser Diskussion und bei der Gestaltung der digital-analogen Zukunft einnehmen?

Beste Grüße Christoph Deeg

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