Neues Projekt: Die US-Botschaft und die US-Konsulate und das Web 2.0

Liebe Leser,

heute möchte ich Euch über ein spannendes Projekt berichten, welches im Rahmen meiner Mitarbeit im Verein Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung e.V. stattfindet. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kultur- und Wissensvermittlung der Zukunft aktiv zu gestalten. Hierfür haben wir verschiedene Projekte wie z.B die Gaming-Roadshow oder den Technologieradar ins Leben gerufen. Der Vorstand des Vereins besteht aus Julia Bergmann, Jin Tan und mir. Weitere Informationen zum Verein findet Ihr unter http://www.zukunftswerkstatt.org.

Der Verein arbeitet immer wieder mit der US-Botschaft in Berlin zusammen. Seit ein paar Wochen arbeiten wir nun gemeinsam an einem neuen Projekt dem „Social-Media-Programm“. Ein Teil dieses Projektes ist die Weiterbildung einiger Mitarbeiter aus der Botschaft sowie den US-Konsulaten in Deutschland. Dieser Teil des Projektes wird von mir durchgeführt. Und über diese Arbeit möchte ich nun kurz berichten.

Wenn man Menschen im Bereich Social Media ausbildet ist es immer wichtig, die Weiterbildung auf Basis ihrer Lebens- und Arbeitsrealität durchzuführen. Nun weiß ich sicherlich einiges über das Web 2.0 und die daraus resultierenden Möglichkeiten, ich weiß aber sehr wenig über die Herangehensweisen des US-State-Departments. Aus diesem Grund war ich sehr froh, dass ich die Weiterbildung mit einer Trainerin des US-State-Departments durchführen kann: Christina Tribble. Die Arbeit mit Christina macht sehr großen Spass. Sie hat viel Erfahrung, trainiert Mitarbeiter aus US-Botschaften und US-Konsulaten weltweit.

Wir haben in den drei Tagen vor der Re:Publica den ersten Workshop durchgeführt. Es waren drei Tage bei denen ich vor allem gelernt habe, dass es im Großen und Ganzen bei Institutionen wie der US-Botschaft und den US-Konsulaten die gleichen Probleme sind, die auch in Institutionen in Deutschland vorkommen. Allerdings ist hier das Internet viel offener, d.h. die Mitarbeiter haben Zugriff auf nahezu alle Plattformen. Gerade die jüngeren amerikanischen Kollegen scheinen vor allem bei Facebook kontinuierlich online zu sein, wodurch sie natürlich über immenses Know-How verfügen.

Natürlich gibt es aber Guidelines und Policys. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn es um politische Verlautbarungen der US-Regierung geht. Es gibt Themen, über die man nicht einfach so schreiben kann. Trotzdem gibt es bei der Gestaltung der Arbeit im Web 2.0 sehr viele Freiräume.

In den nächsten Wochen wollen wir versuchen, die Aktivitäten der Botschaft und der Konsulate bei Facebook und Twitter zu analysieren und zu verbessern. Aktuell erscheint es am wichtigsten, ein neues Verständnis für diese Plattformen als Ort für einen Dialog auf Augenhöhe zu entwickeln.

Auch bei diesem Workshop haben wir wieder viel über Storytelling gesprochen. Presseerklärungen werden bei Facebook sicherlich nur geringe Erfolge erzielen. Aber jede Institution hat spannende Geschichten zu erzählen. Gerade für den Austausch über Politik und Kultur können Geschichten eine tolle Basis sein. Die Menschen lieben gute Geschichten:-)

Meine Idee einen Blog zum Austausch von Barbecue-Rezepten zu starten wird leider nicht umgesetzt – aber ich hoffe, dass ich mir noch ein paar Tipps für saftige Steaks holen kann.

Was meine Frage an Euch wäre: wie könnte Eurer Meinung nach ein Austausch über Kultur und Politik im Web 2.0 aussehen? Wie könnten sich Institutionen wie die US-Botschaft oder die US- Konsulate hier einbringen?

Beste Grüße

Christoph Deeg

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