Die Sache mit Netvibes

Lieber Leser,

wie vor ein paar Wochen angekündigt möchte ich alle von mir genutzten Online-Plattformen dahingegen untersuchen, ob ich sie noch wirklich brauche oder nicht. In diesem Beitrag soll es um Netvibes gehen.

Was ist es?
Ursprünglich war Netvibes dafür da, sich eine eigene Startseite aufbauen zu können. Es gibt bestimmte Webseiten, RSS-Feeds etc. die man immer wieder besucht bzw. liest. Diese kann man bei Netvibes auf einer Startseite zusammenfassen. Auf diese Art und Weise kann man das Internet ein bißchen individuell strukturieren. Ich persönlich nutze solche Startseitenangebote nicht, da ich in der Regel sehr unterschiedliche Interessen beim Arbeiten mit dem Internet verfolge. Daraus resultierend gibt es vielleicht 15 Seiten, die ich immer wieder besuche. Für die Strukturierung des Internets nutze Social-Bookmarking-Dienste wie Delicious und meine 5 Topseiten werden durch das Speichern der aktuellen Session meines Browsers jeden Morgen neu geladen.

Warum nutzte/nutze ich es?
Der Grund, warum ich Netvibes nutzte ist der, dass man auch eine öffentliche Seite erstellen kann. Man kann also z.B. zu einem bestimmen Thema eine Seite erstellen, die verschiedenen Onlinequellen zusammenführt. Diese Seite kann man dann öffentlich machen. Diese Idee fand ich sehr spannend. Ich konnte z.B. für meine Kunden spezielle Seiten entwickeln, die es ermöglichten, aktuelle weitere Informationen zu bestimmten Themengebieten zu bekommen. Auch für Unternehmen und Instititutionen ist dies ein interessanter Ansatz. Der Aufwand ist verhältnismäßig gering. Es gibt bei Netvibes sog. Widgets, bei denen man letztlich via copy und paste den jeweiligen RSS-Feed oder andere Codes wie den zum Einbetten von Videos reinkopiert.

Ein gutes Beispiel ist die Netvibes-Seite der Stadtbibliothek Dublin
Hier werden relevante und mit der Bibliothek verbundene Inhalte dem Kunden zur Verfügung gestellt.

Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass dieser Service kostenlos ist. Auf diese Art und Weise kann also eine eigene Website bekommen. Ich habe eine eigene Netvibes-Seite zu Testzwecken erstellt. Ihr findet sie hier.

Die Entscheidung:
Nach reiflicher Überlegung habe ich beschlossen, auch meine Netvibes-Aktivitäten einzustellen. Die für mich interessanten Vorteile (kostenloser Webspace der einfach zu gestalten ist und die Möglichkeit, Menschen bestimmte Informationen zu einem bestimmten Themengebiet einfach präsentieren zu können) sind nur eine Doppelung meiner Aktivitäten auf anderen Seiten. Da dieser Blog die Zentrale meiner Onlineaktivitäten sein soll und ich hier ebenfalls auf Themen hinweise bzw. verlinke, schaffe ich letztlich nur einen großen Datencontainer, der für die Kunden keinen wirklichen Mehrwert schafft.

Aus diesem Grund werde ich mich nach Myspace auch bei Netvibes verabschieden. Wie sieht es mit Euch aus? Nutzt Ihr Netvibes oder vergleichbare Dienste? Und Warum?

Beste Grüße

Christoph Deeg

Ein Kommentar zu “Die Sache mit Netvibes

  1. Netvibes hat in meinen Augen vor allem zwei Vorteile:
    – man kann damit gut RSS-Feeds aggregieren und übersichtlich darstellen
    – man kann die Seite als Social Media-Newsroom verwenden und so die verschiedenen Formate gesammelt auf einer Seite anbieten.

    Ich nutze Netvibes für die stARTconference , für mich selbst brauche ich Netvibes auch nicht.

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