Bibcamp2009

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Liebe Leser,

ich befinde mich gerade auf dem Bibcamp in Stuttgart. Auf dieser Konferenz treffen sich Bibliothekare und diskutieren über die Zukunft der Bibliotheken. Wir drei von der Zukunftswerkstatt sind natürlich mit dabei:-) Das spannende an dieser Konferenz ist, dass es eigentlich keine Konferenz ist. Es gibt kein Programm. Am Anfang treffen sich alle Teilnehmer und jeder der will kann einen Themenvorschlag machen. Dann wird überlegt welche Themen interessant sind. Jeder kann dann seine persönliche Konferenz zusammenstellen. In den Pausen wird dann über das Erlebte diskutiert. Sicherlich erfordert diese Konferenzart sehr viel Disziplin. Aber es macht sehr großen Spass. An diesem Wochenende geht es auch um die Frage, wie die Zukunft der Zukunftswerkstatt aussehen könnte. Zu den einzelnen Veranstaltungen die ich besuche, könnt ihr meinen Twitter-account verfolgen:-) Eines wird jedoch immer klarer. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht neue Informationseliten schaffen. Das hilft uns nicht weiter. Mir kommt es manchmal so vor, als vernetzen wir uns nur in kleinen Zirkeln. Bibliotheken und Games z.B. reden wenn überhaupt eher übereinander als miteinander. Interdisziplinärer Austausch sollte nicht nur Reden sondern Handeln sein. Ich wünsche mir, dass wir neue Netzwerke bilden. Netzwerke die interdisziplinär handeln und aktivieren. Netzwerke die neue Wege nicht nur beschreiben, sondern gehen. Netzwerke die wirklich offen sind, wobei offen nicht bedeutet, jeder darf rein, sondern wir wollen jeden dabei haben. Was denkt Ihr?

Christoph Deeg

2 Kommentare zu “Bibcamp2009

  1. Je heterogener das Netzwerk ist, desto größer die Chance, neue innovative Ideen zu entwickeln oder mit den Worten von Prof. Kruse: Homogene Gruppen sind dumme Gruppen.

    Insofern ist der Aussage: „Interdisziplinärer Austausch sollte nicht nur Reden, sondern Handeln sein“ nichts hinzuzufügen.

  2. Hallo Christian,

    ich denke genauso. Natürlich sind heterogene Netzwerke nicht so leicht zu „pflegen“ wie gechlossene bzw. homogene Systeme. Der Output der sich bei heterogenen Netzwerken ergibt bedeutet aber einen echten Mehrwert. Nur: Welche Netzwerke versuchen wirklich aktiv neue Mitglieder – über den eigenen Tellerrand hinaus – zu finden? Ist man bereit, seine Sprache und Arbeitsweise an neue Mitglieder anzupassen? Ich glaube, dass wir alle versuchen sollten unsere Arbeits- und Herangehensweisen diesbezüglich kritisch zu hinterfragen – nur können wir auch etwas wie Nachhaltigkeit erreichen.

    Liebe Grüße

    Christoph

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