Vortrag zum Thema “Gaming in Bibliotheken”

Liebe Leser,

vor ein paar Tagen habe ich auf dem Berliner Bibliothekswissenschaftlichen Kolloquium über das Thema “Gaming in Bibliotheken” gesprochen. Dabei ging es nicht nur um die Nutzung von Games in öffentlichen sondern auch un wissenschaftlichen Bibliotheken. Die Grundgedanken sind bei beiden Bibliotheksformen gleich, jedoch ist die konkrete Umsetzung unterschiedlich.

Was mir an diesem Tag mal wieder aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass schon wieder keine Grundsatzdiskussionen gab. Die Zeiten, in denen Gaming in Bibliotheken quasi ein Kulturbruch war, sind nun endgültig vorbei. Es geht nicht mehr um das ob sondern nur noch um das wie:-)

Mein Vortrag war als Einstieg gedacht – es gibt natürlich noch mehr Vorträge, Workshops etc. von mir – in Kürze werdet Ihr eine Liste dazu auf meinem Blog finden können.

Nun aber viel Spass mit dem Video – ich freue mich auf Euer Feedback…

Beste Grüße

Christoph Deeg

Warum Google nicht böse ist und Verlage gerne mal Kampagnenarbeit betreiben

Liebe Leser,

Es ist unglaublich aber wahr. In den letzten Wochen gab es von Springer, FAZ und Co. eine regelrechte Kampagne gegen Google. Auch der leider verstorbene Frank Schirrmacher ließ sich vor den Lobby-Karren spannen. Und viele Menschen unterstützen bis heute diese Kampagne. Warum?

Weil die GERMAN ANGST in Google den Dämon aus der Orwell-Galaxis sieht?  Weil kontinuierlicher Anti-Amerikanismus zum guten Ton gehört? Was viele vergessen haben ist: es ging diesen Verlagen nie um moralische oder gesellschaftliche Fragen. Es ging nicht um Freiheit oder Offenheit. Es ging ums Geld.

In einem interessanten Beitrag auf Zeit-Online beschreibt Toll Kreutzer die Zusammenhänge bezogen auf die Diskussion um das Leistungsschutzrecht.

Warum schreibe ich darüber? Bin ich gegen Verlage? Bin ich ein Google-Jünger? Nein! Aber ich denke wir müssen noch intensiver überlegen, wer mit wem und warum über die digitale Gesellschaft diskutiert. Die Verlagswelt steht mit dem Rücken an der Wand. Aber nicht wegen Google, sondern weil sie es bis heute nicht geschafft haben, eigene spannende Konzepte zu entwickeln.

Die Frage ist also: wer kann eine neutrale Rolle in dieser Diskussion und bei der Gestaltung der digital-analogen Zukunft einnehmen?

Beste Grüße Christoph Deeg

Vier Parameter für erfolgreiche Facebook-Posts

Liebe Leser,

ich bin gerade auf dem Weg von Meschede nach Bad Salzuflen. Eine weitere Woche meiner Social-Media-Tour geht bald zu Ende. Heute ging es u.a. um die Frage, wie man erfolgreich Facebook-Posts verfasst. Es gibt zu dieser Fragestellung einige Beiträge und Ansätze. In den meisten Fällen geht es um die eine oder andere Form von Mehrwerten. Und natürlich ist es wichtig, Inhalte zu posten, die einen Mehrwert für die Kunden bedeuten. Aber was ist ein solcher Mehrwert? Geht es darum, möglichst kurz und knapp eine Information weiter zu geben? Geht es um Entertainment?

In den letzten Monaten habe ich eine Vielzahl an Facebookseiten analysiert. Letztlich sind es vier Parameter, die über den Erfolg bzw. den Misserfolg eines Beitrages entscheiden:

1. Soziale Kommunikation
2. Verständliche Aussagen
3. Aktivierung der Leser
4. Bezug zum eigenen Produkt/Dienstleistung/Unternehmen/Institution

Im Folgenden möchte ich die Punkte kurz beschreiben:

1. Soziale Kommunikation

Hiermit ist eine menschliche Kommunikation gemeint. Niemand möchte mi einem Unternehmen oder einer Institution reden – wir wollen alle mit Menschen reden. Die Möglichkeiten der sozialen Kommunikation sind vielfältig. Am Beginn dieses Blogbeitrags habe ich z.B. einen kurzen Einblick in meine aktuelle Reisesituation gegeben. Auch die Wortwahl und die Form können einen Einfluss auf die Wahrnehmung des Beitrages haben. Gleiches gilt für positive oder negative Wertungen wie z.B. „Wir sind stolz“ oder „Wirklich bewegend“ oder „Ich finde das fürchterlich“.

2. Verständliche Aussagen

Auch wenn es komisch klingen mag, aber in ganz vielen Posts hat man das Gefühl, der Autor denkt nicht an den Leser. Es ist wichtig, so zu schreiben, dass ein neuer Besucher der Seite sofort vershet, um was es in dem Beitrag geht. Man sollte nicht voraussetzen, dass die Leser die drei vorherigen Beiträge ebenfalls gelesen haben. Es ist zudem sinnvoll, möglichst auf solche Fachtermini zu verzichten, die der Kunden nicht versteht, weil sie z.B. nur für die interne Nutzung gebraucht werden. Wichtig ist auch, dass man versteht, was nun die Aufgabe für den Leser ist.

3. Aktivierung der Leser

Auch wenn es komisch klingen mag: Facebook ist ein Dialogmedium. Es geht nicht darum, Informationen zu veröffentlichen und damit möglichst viele Menschen zu erreichen. Es geht vielmehr um einen Dialog zwischen Menschen und in sehr vielen Fällen wird dieser Dialog nicht gefördert. Dabei ist es gar nicht so schwer, die Fans zu aktivieren. Offene Fragen, Einladungen zum Mitdenken/Mitreden/Mitdiskutieren, Gemeinsame Erschließung von Inhalten etc., all das ist möglich und sinnvoll. Wenn man den Dialog mit den Fans in den Fokus der Facebook-Aktivitäten stellt, bekommt man nicht nur die Chance, eine echte Beziehung mit den Kunden aufzubauen. Man steigert ebenso die Sichtbarkeit der eigenen Facebookseite bei den eigenen Fans.

4. Bezug zum eigenen Produkt/Dienstleistung/Unternehmen/Institution

Natürlich möchte man auch einen Bezug zum eigenen Angebot herstellen. Dieser Wunsch sollte aber nicht dazu führen, dass man sich inhaltlich zu sehr einschränkt. Versteht mich nicht falsch: es geht nicht darum, einfach sinnlos irgendetwas zu posten um auf sich aufmerksam zu machen. Gleichzeitig gibt es aber Beiträge, die eine reine soziale Funktion haben, und dabei nicht mit dem eigenen Angebot verknüpft werden müssen. Immerhin ist Facebook eine soziale Community.

Werden diese vier Punkte beachtet, hat man eine gute Basis für erfolgreiche Beiträge auf Facebook geschaffen. Allerdings reicht dies alleine nicht aus. Ebenso wichtig sind spannende Themen/Inhalte, Monitoring, Storytelling und die Fähigkeit, die Kultur bzw. die Denk- und Arbeitsweisen aus der Social-Media-Welt in die eigene Kultur zu integrieren.

Beste Grüße

Christoph Deeg

Man kann nicht nicht Social Media machen…

Liebe Leser,

im Moment bin ich wieder on Tour Das bedeutet ich reise wieder durch Deutschland und Europa, um Unternehmen, Institutionen und Organisationen zu beraten. Wann immer ich Vorträge und Workshops veranstalte, werde ich von einigen Teilnehmern gefragt, ob man auf das Thema nicht verzichten könne? Und in manchen Fällen scheint es so, als wäre die Arbeit im Bereich Social Media wenig sinnvoll. Dies kann z.B. daran liegen, dass das Unternehmen keine End-Kunden hat, sondern im Bereich B2B tätig ist. Es kann auch sein, dass die Produkte und Dienstleistungen einer Zielgruppe angeboten werden, die sich vermeintlich gar nicht im Social Web bewegen. Und natürlich hört man auch die Standartargumente: „Es ging bis jetzt auch ohne…“ oder „Das ist eh nur ein Hype“ oder „Das ist nicht unsere Aufgabe“. Diese und viele weitere Argumente werden auch durch kontinuierliches Wiederholen nicht besser und vor allem nicht wahr.

Auch wenn man es nicht glauben mag, aber heute kann es sich kein Unternehmen und keine Institution/Organisation mehr leisten, nicht im Bereich Social Media aktiv zu sein. Dies liegt weniger an der allgemeinen Bedeutung von Social Media oder dem Wunsch „dort zu sein, wo die Menschen sind“, als vielmehr an der Tatsache, dass Mitarbeiter, Konkurrenten, Kunden etc. in weiten Teilen im Social Web aktiv sind. Dies führt zu einer Veränderung der Kommunikations- und Arbeitsgewohnheiten und es bedeutet zudem, dass es früher oder später zu einem öffentlichen Dialog über das Unternehmen selbst oder aber über Themengebiete aus dem Umfeld des Unternehmens kommen wird. Durch die Entscheidung nicht selber im Bereich Social Media aktiv zu sein, verhindert man also nicht, dass man Teil der Kommunikation auf diesen Plattformen wird.

Unabhängig davon ist die interne Nutzung von Social Media für nahezu alle Unternehmen und Institutionen sinnvoll. Die Nutzungsmöglichkeiten sind dabei vielfältig. Von der internen Kommunikation, über die Arbeitsorganisation und das Wissensmanagement bis hin zu Innovationsmanagement und Organisationsentwicklung kann Social Media nachhaltig zum Erfolg eines Unternehmens bzw. einer Institution beitragen.

In allen Fällen gilt aber, dass es primär nicht um die Einführungen von neuen Technologien geht. Die Nutzung von Social Media kann nur dann erfolgreich funktionieren, wenn man die damit verbundene Kultur versteht und diese in die Unternehmens- bzw. Institutionskultur integriert.

Beste Grüße

Christoph Deeg

Brief an die digitalen Analphabeten

Liebe digitale Analphabeten,

hier schreibt kein Jugendlicher, kein jugendlicher Erwachsener, kein Kind. Ich bin aufgewachsen mit Telefonen, die eine Wählscheibe hatten. Mein erstes Handy kaufte ich glaube ich mit 20 Jahren. Meine Kindheit war analog – wenn wir mal diese heißen kleinen Gaming-Konsolen etc. herausrechnen. Ich bin kein Digital Native. Ich gehöre nicht zu der Generation, die Ihr gerne als solche bezeichnet, die aber von Euch in Eurer naiv-konservativ-analogen Welt gefangen gehalten wird, in der gerade mal 15% der Schüler den Computer täglich im Unterricht nutzen dürfen.

Ihr digitalen Analphabeten versteckt Euch hinter pseudo-moralischen Ideen. Ihr behauptet, Ihr wollt die Gesellschaft schützen. Ihr verdammt den Fortschritt als unmenschlich. Ihr wollt diskutieren und in Euren Holzmedien über “den Menschen” reden. Ihr redet von der Freiheit der Menschen und davon, dass Ihr diese Freiheit verteidigen wollt. Ihr schreibt Bücher wie „Payback“ und seid doch alles andere als Zurückzahlende oder Freiheitskämpfer. Voller Inkompetenz baut Ihr darauf, dass niemand das Gefängnis erkennt, in welches Ihr ganze Generationen einsperren wollt.

Ja, es hat sich etwas verändert. Ihr wolltet das nicht. Im Gegenteil, es war doch alles gut so wie es ist. Ihr hattet Eure Möglichkeiten und Euren Einfluss. Ihr hattet das goldene Kalb der Deutungshoheit. Es war alles so gut und so einfach. Und nun soll dies alles nicht mehr relevant sein? Ihr erlebt eine Welt, in der so etwas wie „Deutungshoheit“ eine Pointe in einem Witz geworden ist. Nein, Ihr habt die Deutungshoheit nicht an die digitale Welt verloren. Die digitale Welt zeigt Euch nur, dass es nie eine Deutungshoheit gab. Das mag wehtun – gewöhnt Euch daran.

Ich kann Euch verstehen. Ihr müsst alles verdammen, was nach Fortschritt aussieht. Ihr müsst alles tun, damit Eure Vision der digitalen Apokalypse nicht real wird, auch wenn es Euch nach meinem Gefühl weniger um „die Menschen“ oder „die Gesellschaft“ sondern vielmehr um Euch und Eure Macht geht.

Ihr habt lange gewartet. Zu lange gewartet. Längst sind Konzerne entstanden, die öffentliche Aufgaben übernehmen, die eigentlich Ihr hättet übernehmen müssen. Aber Ihr wolltet lieber noch ein bisschen diskutieren. Das passt zu Euch: Viel reden – aber nichts entscheiden.

Und nun werden Euch Entscheidungen abgenommen. Nun beginnen die Menschen zu handeln. Eure Gesetze und Kolumnen waren eh nur für eine kleine Mini-Elite bestimmt, nun erreichen sie fast niemanden mehr. Ihr habt Euch verloren im Beobachten und Reden. Ihr, und nicht die Konsumenten habt die digitale Welt den kommerziellen Unternehmen überlassen. Und nun wollt Ihr eben diese Unternehmen für etwas bestrafen, was Ihr selber zu verantworten habt. Wo sind Eure Konzepte? Wo sind Eure Ideen? Wo sind Eure Visionen? Ist ein bisschen konservativ daher quasseln in Euren kleinen Holzmedien alles was Ihr könnt? Hattet Ihr nicht Zeit und Geld genug, um eigene Ideen und Modelle zu entwickeln?

Wo ist der Unternehmergeist in Deutschland geblieben? Macht es Euch nicht nervös, dass selbst die Kanzlerin mahnt, Ihr solltet euch mehr Mühe geben? Glaubt Ihr eine kleine Gruppe von Pseudo-Kultur-Propheten mit Ihren schwachen Feuilletons könnten Euch retten? Nein! Werdet endlich erwachsen. Wir brauchen keine digitale Präventionsgesellschaft. Wir brauchen keine Möchtegern-Kultur-Menschen, die im Digitalen nichts anderes als Gefahren sehen. Was Ihr nicht verstanden habt ist: diese digitale Welt wird von Menschen gestaltet. Und diese Menschen entwickeln eine neue Kultur, in der Ihr zu einem Auslaufmodell werdet. Nicht Google, Amazon und Facebook sind die Feinde sondern diejenigen, die die Menschen entmündigen, indem sie ihnen sagen, dass man diese digital-analoge Welt nicht gestalten könne.

Wir brauchen keine Verwalter – wir brauen Gestalter. Die digitale Welt ist vor allem eine unglaubliche Chance. Gewiss, sie ist auch voller Risiken. Aber das größte Risiko sind diejenigen, die aus ihrer pseudokulturellen Oase beobachten und richten. Hört auf zu diskutieren und beginnt zu gestalten. Wir brauchen keine Talk-Shows und Interviews. Wir brauchen Menschen, die diese Gesellschaft gestalten wollen.

Ruht Euch nicht auf Eurem vermeintlichen Alter aus. Sätze wie „ich bin bald in Rente und will mich damit nicht mehr beschäftigen“ sind die Aussagen asozialer Konservativer. Es ist egal wie alt man ist – man muss einfach nur bereit sein, über den Tellerrand hinaus zu blicken. Nein, Ihr müsst keine digitalen Nerds werden. Niemand zwingt Euch einen Account bei Facebook und Co. zu eröffnen. Aber gebt denen den Raum und die Möglichkeiten, die sich auf den Weg in die digital-analoge Welt machen. Ihr braucht keine Angst zu haben. Wir haben vor Euch ja auch keine Angst.

Also: wacht auf! Nutzt die Potentiale der Veränderung! Lasst uns die digitalen Angebote nutzen und gestalten. Und wenn Ihr das nicht wollt, dann schweigt…

Beste Grüße

Christoph Deeg

Facebook lebt!

Liebe Leser,
in den letzten Wochen und Monaten wird immer wieder über Facebook diskutiert. Dabei heißt es immer wieder, Facebook sei immer unbedeutender, da vor allem die jüngere Generation die Plattform verlasse und vor allem Messenger wie z.B. WhatsApp oder WeChat nutze.

Ich finde diese Diskussion vor allem putzig. Wo liegt eigentlich das Problem, wenn die jüngere Zielgruppe Facebook seltener nutzt? Wie groß ist die Kaufkraft dieser Zielgruppe? Wie groß ist die Möglichkeit, diese Zielgruppe wirklich auf Facebook zu erreichen? In der Regel nutzen gerade jüngere Nutzer die Plattform zur privaten Vernetzung. Facebook ist so etwas wie ein Spiegelbild der Kontakte in der analogen Welt. Es ist eine Art virtuelles Wohnzimmer und die Bereitschaft in dieses Wohnzimmer andere Menschen/Institutionen/Unternehmen rein zu lassen ist eher gering.

Der Pseudo-Abgesang auf Facebook ist so ein bisschen der nicht funktionierende Running-Gag der Facebook-Enttäuschten. Deshalb hier meine gegenteilige Meinung. Ich glaube Facebook wird jetzt erst richtig spannend. Denn jetzt könnte es sein, dass Facebook von „Erwachsenen“ entdeckt wird. Letztlich ist Facebook nicht mehr und nicht weniger als eine ziemlich genial gebaute Plattform. Die Inhalte kommen aber von den Usern – das vergisst man ganz gerne. Wenn Facebook erwachsen wird, dann haben wir es mit zahlungskräftigen Kunden zu tun, die vielleicht einfacher zu erreichen bzw. zu aktivieren sind.

Dann müssen wir uns aber überlegen, wofür wir Facebook nutzen möchten. Denn die viel zitierte „PR-Funktion“ von Facebook wird m.E. überbewertet. Der gute alte Wunsch die Menschen dort erreichen zu wollen, wo diese gerade sind, scheint nicht richtig zu funktionieren. Gerade Bibliotheken und Unternehmen müssen immer wieder einsehen, dass sie gerade die junge Zielgruppe kaum oder so gut wie gar nicht erreichen. In beiden Fällen – den Bibliotheken und den Unternehmen – spiegelt das sehr oft die Lage in der analogen Welt wieder.

Nein, Facebook ist vor allem eines: eine große Chance. Wenn wir begreifen, dass es nicht um Zielgruppen, sondern um Communitys, nicht um Kampagnen, sondern um Beziehungen, nicht um Fans, sondern um Kommunikation geht, dann kann Facebook etwas wirklich Großes werden. Oder wie ich es schon an anderer Stelle gesagt habe: es geht nicht um die Plattform sondern um die Menschen, die darauf aktiv sind. Vielleicht sollten sich die Facebook-Enttäuschten einfach ein bisschen mehr Mühe geben?

Beste Grüße

Christoph Deeg

Social Media als Querschnittsfunktion des Managements

Liebe Leser,
vorgestern durfte ich auf dem Treffpunkt Kulturmanagement zum Thema „Social Media als Querschnittsfunktion des Managements“ sprechen. Dieses Thema ist für mich besonders spannend.

Für Viele ist Social Media eine Aufgabe für PR- und/oder Marketingabteilungen. Diese Herangehensweise ist nicht falsch aber eben auch nicht richtig. Es gibt kein Unternehmen und keine Organisation, für die Social Media nicht relevant ist. Alle Geschäftsbereiche eines Unternehmens/einer Organisation werden direkt und/oder indirekt durch Social Media beeinflusst. Dabei geht es nicht nur um Plattformen und Technologien sondern vielmehr um eine neue Kultur bzw. eine neue Form zu Denken und zu Arbeiten. Möchte man als Unternehmen oder Organisation Social Media erfolgreich nutzen, kann dies nicht die Aufgabe der PR- oder Marketingabteilung sein. Es muss dann eine Management- bzw. Querschnittsfunktion des gesamten Unternehmens sein. Am Beispiel von Kulturinstitutionen habe ich versucht, zu beschreiben, was diese Idee in der konkreten Umsetzung bedeutet. Das wir dabei u.a. zu dem Schluss gekommen sind, dass Kulturinstitutionen letztlich kein strategisches Management kennen, war für mich sehr interessant – aber nicht weiter verwunderlich:-)

Natürlich wurde der Vortrag aufgezeichnet. Ich wünsche Euch viel Spass damit und freue mich auf die Diskussion…

Beste Grüße

Christoph Deeg